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Fassade an Gesamtschule in Lusan abgebrannt: 274 Notrufe zu Silvester in Gera

Am Silvestertag und in der Nacht zum neuen Jahr sind 274 Notrufe in der Zentralen Leitstelle in Gera eingegangen. Davon 259 Hilferufe ergingen an den Rettungsdienst und den kassenärztlichen Notfalldienst. Auch mehrere Verletzte mussten versorgt werden.
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 Die abgebrannte Fassade an der frisch sanierten Integrierten Gesamtschule in Gera-Lusan. Foto: Angelika Munteanu Die abgebrannte Fassade an der frisch sanierten Integrierten Gesamtschule in Gera-Lusan. Foto: Angelika Munteanu
Gera. Die Feuerwehr Gera musste zum Jahreswechsel zu drei Bränden und acht Hilfeleistungen ausrücken. Der schwerste Brand hat sich kurz nach Neujahrsbeginn gegen 1.45 Uhr an der Integrierten Gesamtschule in Lusan ereignet.

Ein Müllcontainer sei dort in Brand geraten und die Flammen hatten auf Teile der Außenfassade übergegriffen, teilte der Einsatzleiter Maik Latzke mit. Abgebrannt war die Wärmedämmung an dem neu sanierten Schulgebäude. Offenbar durch die Hitze sind Fensterscheiben gesprungen und Rauchgase in die dahinter liegenden Unterrichtsräume gedrungen.

"Der Schaden muss aufgenommen und die Versicherung verständigt werden", sagte gestern die Oberbürgerbürgermeisterin Viola Hahn (parteilos), als sie den Brandort besichtigt hatte. Die Geschäftsführerin der städtischen Immobilienverwaltung Infraprojekt, Martina Schramm, hatte am Vormittag die ersten Schritte bereits in die Wege geleitet. Ein Elektriker müsse klären, inwieweit die Hauselektrik durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen sein könnte.

Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Einsatzkräfte war der Brand relativ schnell gelöscht und größerer Schaden vermieden worden. Im Einsatz an der Integrierten Gesamtschule waren die Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr Gera und die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gera-Liebschwitz.

Bereits gegen Mitternacht musste die Feuerwehr ausrücken wegen eines Böllerbrandes in der Bahnunterführung in der Heinrichstraße. Am späten Nachmittag des letzten Tages im alten Jahr stand in einer Wohnung in der Fritz-Reuter-Straße in Zwötzen ein Weihnachtbaum in Flammen. Die Bewohner konnten den Brand bereits selbst löschen, bevor die alarmierte Feuerwehr eintraf.

Hilfe leisteten die Geraer Feuerwehrleute unter anderem auch, als sich ein Pkw in die Straßenbahngleisen in der Zoitzbergstraße verirrt hatte, Wasser durch eine Wohnungsdecke brach und eine Wohnungstür zu einem hilflosen Menschen geöffnet werden musste. Der Rettungsdienst musste auch vier Menschen versorgen, die sich mit Feuerwerk an der Hand verletzt hatten.

Angelika Munteanu / 02.01.15 / OTZ
Z0R0006242033
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