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LKA ermittelt zu schwerem Raubüberfall von 1999 in Pößneck

  • In diesem Bereich vor dem Sitz der Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla in der Straubelstraße in Pößneck (Saale-Orla-Kreis) wurde 1999 ein Geldbote überfallen bzw. eines Geldkoffers mit 70 000 DM und seiner Dienstwaffe beraubt. Das Landeskriminalamt scheint jetzt eine neue Spur zu den beiden Tätern zu haben. In diesem Bereich vor dem Sitz der Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla in der Straubelstraße in Pößneck (Saale-Orla-Kreis) wurde 1999 ein Geldbote überfallen bzw. eines Geldkoffers mit 70 000 DM und seiner Dienstwaffe beraubt. Das Landeskriminalamt scheint jetzt eine neue Spur zu den beiden Tätern zu haben.
Das Landeskriminalamt Thüringen hat Ermittlungen zu einem schweren Raubüberfall wiederaufgenommen, zu dem es am 5. Oktober 1999 gegen 19.30 Uhr vor der Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla in der Straubelstraße im Pößnecker Stadtzentrum gekommen war. Es gebe neue, konkrete Hinweise zu den Tätern.
Pößneck. Damals wurde der aus Pottiga bei Bad Lobenstein stammende Fahrer eines Geldtransporters von zwei Unbekannten mit Fäusten und Gas angegriffen und schwer verletzt. Dem Geldboten wurde ein Koffer mit 70 000 DM und die Dienstpistole, ein ungarisches Fabrikat, mit sieben Schuss Munition geraubt.

"Aktuelle konkrete Hinweise zu den Tätern sind der Grund für die Wiederaufnahme der Ermittlungen", teilte das Landeskriminalamt mit, ohne Details nennen zu wollen. Ein Sprecher der Behörde versicherte auf Nachfragen nur soviel: Das Zwickauer Terror-Trio hat mit diesem Raubüberfall nichts zu tun. Die federführende Staatsanwaltschaft Gera will sich am Freitag eventuell näher zu den neuen Hinweisen äußern. Die Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla ist in die neuen Ermittlungen offenbar nicht einbezogen - das Kreditinstitut erfuhr erst durch den OTZ-Anruf von der Entwicklung.

Die seinerzeit geführten Ermittlungen hatten weder Hinweise auf den Verbleib der Beute erbracht, noch waren die Zeugenaussagen wirklich zielführend. Geholfen hatte auch nicht eine Belohnung von 10 000 DM, die die Versicherung des damals geschädigten Geraer Sicherheitsdienstes für konkrete Hinweise auf die Täter ausgelobt hatte, OTZ/mko


Marius Koity / 10.05.12 / OTZ
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