Drachenfest in Eisenberg

  • Jan Nelkenbrecher (links) und Thomas Schindler  aus dem Mannsfelder Land  (letzterer erbaute den Kraken) ließen ihre Krake in den Himmel steigen. Bei den Windstärken, die auf der Höhe am Schössersmühlenweg herrschten, traten Zugkräfte von fast 40 Kilopond an den Seilen der Krake auf. Die beiden Drachen-Profis gehören zum Verein Burgenland Kiten. Jan Nelkenbrecher (links) und Thomas Schindler aus dem Mannsfelder Land (letzterer erbaute den Kraken) ließen ihre Krake in den Himmel steigen. Bei den Windstärken, die auf der Höhe am Schössersmühlenweg herrschten, traten Zugkräfte von fast 40 Kilopond an den Seilen der Krake auf. Die beiden Drachen-Profis gehören zum Verein Burgenland Kiten.
Der Eisenberger Kinderschutzbund lud am Sonntag zum 6. Drachenfest auf die Wiese am Schössersmühlenweg ein. Bei Windböen zwischen 40 und 70 km/h und vor bewölkter Himmelskulisse schwangen und wippten die Drachen in der Luft.
Eisenberg. Begeisterung fand das Spektakel vor allen bei den jüngsten Drachen-Piloten. Die Kinder sprangen über die Wiese und zogen ihre Papier-Flieger hinter sich her.

  • Die Windräder drehen sich seit dem ersten Drachenfest des Kinderschutzbundes. Die Windräder drehen sich seit dem ersten Drachenfest des Kinderschutzbundes.
Kurzes Abheben, leichtes Flattern, und dann der Schwerkraft folgend fielen einige zurück auf den Boden. Erwachsene standen den Knirpsen zur Seite und halfen ihnen beim Start der lustigen Papier- und Plastik-Drachen. Monika von Thaler freute sich, dass viele Leute den Weg zum Schössersmühlenweg fanden: "Besonders freute uns, dass der Landesgeschäftsführer des Kinderschutzbundes Thüringen, Carsten Nöthling und seine Frau Kerstin Brückner, extra aus Erfurt kamen, um die Veranstaltung zu besuchen." Nöthling: "Dass von Vereinen wie der in Eisenberg solche Engagements ausgehen, ist sehr gut. Der Eisenberger Verein gehört mit 30 aktiven Frauen und Männer zu den starken Teams. Im gesamten Freistaat sind es gerade mal 200 Leute, die im Kinderschutzbund mitarbeiten. Das ist zu wenig."

  • Strammer Wind sorgte nicht nur für fliegende Drachen sondern auch für wehendes Haar. Strammer Wind sorgte nicht nur für fliegende Drachen sondern auch für wehendes Haar.
Neben den vielen Familien, die sich auf der Wiese tummelten, kamen auch Profis nach Eisenberg. Zu ihnen gehörten Jan Nelkenbrecher und Thomas Schindler aus dem Mansfelder Land. Sie ließen ihren enorm großen Kraken steigen. Ein imposantes Bild, wie sich das Meerestier mit seinen langen Tentakeln im Wind wiegte. Die Drachen-Profis vom Verein "Burgenland Kiten" demonstrierten mit andern Flugobjekten, was alles möglich ist, um die Dinger in die Luft zu bekommen.

  • Sorgten für die Beköstigung der Drachenflieger: Gisela Piller, Ulla Nachtmann und Marina Kötzsch (von links) verkauften selbst gebackenen Kuchen. Sorgten für die Beköstigung der Drachenflieger: Gisela Piller, Ulla Nachtmann und Marina Kötzsch (von links) verkauften selbst gebackenen Kuchen.
Leider konnte 2010 der bekannte "Drachen-Bändiger" Manfred Schwarz aus Stadtroda nicht aktiv am Drachenfest teilnehmen.


Dieter Urban / 25.10.10 / OTZ
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