Fußball; Relegation für Landesklasse am 19.06.2010 in Erfurt Eintracht Erfurt gegen SV Hermsdorf 0:4 Im Bild: Ausgelassener Jubel nach dem Abpfiff bei den Hermsdorfern. Foto: Maik Ehrlich / ehrlichbild.com Mobil: 0171 / 2771739 Abdruck ist honorarpflichtig: Maik Ehrlich Witzlebener Weg 13 99326 Stadtilm Bankverbindung: Deutsche Bank Erfurt KTN: 540 5220 01 BLZ: 820 700 24 Steuernummer: 154 / 215 / 01731 Finanzamt Ilmenau 7 % mehrwertsteuerpflichtig
Hermsdorfs Fußballer haben die Relegation erfolgreich überstanden. Mit dem 4:0-Sieg im Rückspiel bei Eintracht Erfurt ist der Aufstieg in die Landesklasse perfekt. Die Hermsdorfer hatten bereits das Hinspiel 3:0 gewonnen.
Erfurt. Mit zwei Siegen und einem Gesamttorverhältnis von 7:0 machten sie im Duell der Drittplatzierten der Bezirksliga-Staffel 4 und 5 einen Klassenunterschied deutlich.
Markus Poser und der Erfurter Martin Wiederhold im Zweikampf
Die SVH-Spieler hatten im Vorfeld ihrem Trainer Thomas Hohlfeld genau zugehört. Der hatte fürs Rückspiel eine konzentrierte Startphase verlangt. Hermsdorfs Hintermannschaft mit Marcel Gottlieb, Marcel Serfling, Cristian Grosu & Co. stand, ließ in der Anfangsviertelstunde keinen Gegentreffer zu. Die Offensivabteilung erledigte den Rest. Nach zwölf Minuten war die Partie gelaufen, da führte Hermsdorf durch die Tore von Sebastian Krügel und Thomas Odebrett schon 2:0. Die Dominanz der Hermsdorfer unterstrich auch Torhüter Daniel Eglmeyer. Der parierte in der 23. Minute einen Foulelfmeter der Erfurter. Das hätte das 1:2 sein können. Dann hätte die Eintracht aber immer noch weitere fünf Tore schießen müssen. Mit dem 3:0 eine Minute vor der Pause durch Krügel war die Relegationsrunde endgültig gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt hätte der Gastgeber schon 7:3 gewinnen müssen. Hohlfeld konnte sich in der Halbzeit den Luxus leisten und den vierfachen Torschützen aus den beiden Spielen, Sebastian Krügel, auswechseln. Neben Krügel ging auch Dirk Eichelberger vom Platz.
Das Schaulaufen beim SVH konnte weitergehen mit neuen Leuten wie Christian Glausch und dem wieder genesenen Martin Potz. Odebrett erzielte nach 65 Minuten das 4:0. Schiedsrichter Roland Hillig aus Sondershausen hätte das ungleiche Duell vorzeitig abpfeifen können. Als Hillig in der 90. Minute ein Einsehen hatte, gab es bei den Gästen kein Halten mehr. Kein Spieler und kein Verantwortlicher blieb von den anschließenden Bier- und Sektduschen verschont. Die Hermsdorfer Fußballer belohnten sich am Sonnabend mit dem Aufstieg für ihre beeindruckende Rückrunde in der Meisterschaftssaison. Um ein Haar hätten sie in der Liga sogar noch den späteren Tabellenzweiten Altenburg II abgefangen. Die Landesliga-Reserve profitierte zum Saisonfinale von einer Spielwertung gegen Silbitz. Die Elstertaler hatten beim 0:0 einen gesperrten Spieler eingesetzt. Der Hermsdorfer Trainer Thomas Hohlfeld wollte der Relegationsrunde am liebsten aus dem Weg gehen. Nach den 180 Minuten gegen einen völlig überforderten Gegner war seine Sorge unbegründet.