Meuselwitz. Dieter Kalka aus Meuselwitz schreibt Hommage an die Leipziger Liederszene der Vorwende-Zeit

Vor sechs, sieben Jahren steht die Tür zur kleinen Leipziger Synagoge in der Keilstraße 4 durch Zufall offen. Dieter Kalka nutzt die Chance und schlüpft ins Gebäude. Der gebürtige Altenburger hatte viele Jahre über dem kleinen Gebetssaal gelebt. Nun steht er vor seiner ehemaligen Wohnungstür und wird tatsächlich eingelassen. Die Gitarren an der Wand erinnern ihn an seine Zeit als Akteur der Leipziger Liederszene. „Das arbeitete innerlich“, erinnert sich Dieter Kalka. Und so schreibt er, angeregt von der unverhofften Wiederbegegnung mit seiner alten Existenz, einen Schelmenroman.