Greiz. Am Samstag startet die wichtige deutsche Ausstellung humoristischer Zeichenkunst im Greizer Sommerpalais in seine 11. Auflage.

Unter dem Motto „Ich denke, also spinn‘ ich!“ eröffnet an diesem Samstag, 1. Juni, die 11. Triennale der Karikatur im Greizer Sommerpalais. „Wir verzeichnen eine Rekordbeteiligung mit 126 angenommenen Einsendungen“, teilte der Museumsleiter der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung, Ulf Häder, mit. Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet, zwei aus Österreich und einer aus der Schweiz hätten auf das diesjährige Ausstellungsthema reagiert und humorvolle Werke eingereicht. Das Satiricum, die Karikaturensammlung der Greizer Bücher- und Kupferstichsammlung, unterstreiche „damit seinen Rang als eines der deutschen Zentren der Karikatur- und Cartoon-Kunst“, so Häder.

24 Künstler wollen zur Eröffnung anreisen

Der Titel „Ich denke, also spinn‘ ich!“ ist eine ironische Abwandlung der berühmten Erkenntnis des französischen Philosophen René Descartes (1596 – 1650) „Ich denke, also bin ich“. Zur Eröffnung selbst haben sich bisher 24 beteiligte Künstlerinnen und Künstler angesagt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die Vernissage am Samstag, dem 1. Juni, beginnt um 11 Uhr. Auch am Samstagnachmittag wird gefeiert – mit Musik der Besen Street Boys und dem Illumat, dem Illustrationsautomaten aus Weimar. Zu sehen ist die Triennale der Karikatur bis 3. November.  

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