Worbis. Der Bär Max verbrachte seine letzten Tage auf der Krankenstation im Worbiser Tierschutzprojekt. In der Nacht zu Mittwoch ist er für immer eingeschlafen.

Im Bärenpark herrscht tiefe Trauer um den Braunbären Max. Über seine Website verbreitete das Team, dass Max in der Nacht zu Mittwoch, 1. März, verstarb. Der Bär hatte seit einigen Wochen gesundheitliche Probleme und wurde auf der Krankenstation des Parks behandelt. Doch die Medikamente hätten nur teils gewirkt, konnten sein Leben nicht mehr retten.

Geboren wurde Max, so rekapituliert das Team, 1992 im Berner Bärengraben, ein Jahr später kam er in eine Ausflugsgaststätte in Biberstein. Dort habe er zusammen mit der syrischen Braunbärin Emma in einer 36 Quadratmeter kleinen Betongrube leben müssen. Acht Jahre dauerte es, bis auf Druck einer Schweizer Tierschutzorganisation Max und Emma im Jahr 2000 in den Worbiser Bärenpark kamen. Bis zu ihrem Tod 2018 sei Max innig mit Emma verbunden gewesen. Fast immer waren die beiden zusammen unterwegs und kuschelten miteinander. Max habe an einer Hauterkrankung unbekannten Ursprungs gelitten, bei der nur Symptome behandelt werden konnten, erst jüngst habe sich das stark gebessert.

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