Hoffnung für Patienten mit Bluthochdruck

Weimar.  Neues Medikament bei Medizinerkongress in Weimar vorgestellt.

In den USA wird ein neues Hypertonie-Präparat klinisch getestet (Symbolbild).

In den USA wird ein neues Hypertonie-Präparat klinisch getestet (Symbolbild).

Foto: Jana Bauch / dpa

Nach dem ersten Medizinerkongress in Weimar nach der Corona-Zwangspause zieht Organisator Reinhard Fünfstück eine positive Bilanz: „Über 180 Kolleginnen und Kollegen haben teilgenommen – so viele wie noch nie. 41 saßen im Tagungsraum, 145 vor ihren Computern – in ganz Deutschland und darüber hinaus: Ein Kollege saß auf Mauritius, ein anderer in Neuseeland“, so der ehemalige Ärztliche Direktor des Weimarer Klinikums.

Schwerpunkte waren Nierenerkrankungen, Diabetes und Bluthochdruck: „In den USA wird ein neues Hypertonie-Präparat klinisch getestet – wir hoffen, es im Herbst zu bekommen“, so Fünfstück, Regionalbeauftragter der Bluthochdruck-Liga. „Das wäre für viele Patienten ein echter Gewinn.“

Diskutiert wurden auch Alternativen zu Antibiotika. Rund 300 Tonnen Antibiotika würden allein in Deutschland jährlich verordnet – doch viele hätten ihre Wirkung längst verloren, so der Mediziner.

Zum Thema Gefäße zeigte eine Studie, dass die Tsimane, ein Volk im Amazonas-Gebiet, die gesündesten Blutgefäße aller bekannten Populationen auf der Welt haben. „Sie leben aktiv in der Natur und ernähren sich gesund. Reis, Mais, Fisch, Kochbananen und pflanzliche Fette – das zahlt sich aus.“

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