30 Kirschbäume zwischen Daßlitz und Nitschareuth gepflanzt

Daßlitz  Gestern wurden zwischen Daßlitz und Nitschareuth insgesamt 30 Kirschbäume gepflanzt. Anlass war der Tag des Baumes als Mitmachaktion im Naturschutz.

Kai Dittmann (links), Heinz Klügel (2.von links), Martin Haberkorn (rechts) und Dirk Fuchs (2. von rechts) erledigen die letzten Arbeiten beim Pflanzen eines der stattlichen Kirschbäume entlang des Weges zwischen Daßlitz und Nitschareuth. Foto: Christian Freund

Foto: zgt

Einen von 30 hochstämmigen Kirschbäumen zur Vervollständigung einer alten Kirschbaumreihe pflanzten gestern symbolisch am Weg zwischen Daßlitz und Nitschareuth das Mitglied des erweiterten Vorstandes des Thüringer Landesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Martin Haberkorn, der 1. Beigeordnete im Landratsamt Greiz, Heinz Klügel, der Langenwetzendorfer Bürgermeister Kai Dittmann (CDU) und Dirk Fuchs als Vertreter des Forstamtes Weida. Anlass war der bereits am 25. April gefeierte Tag des Baumes, der sich zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen im Naturschutz entwickelt hat. Ob ein Parkbaum, ein Alleebaum oder Setzlinge in einer Aufforstungsfläche gepflanzt werden – immer wird damit ein Zeichen für die Zukunft gesetzt. So auch entlang dieser Allee, in der bereits durch Fällungen aus Verkehrssicherheitsgründen große Lücken entstanden waren.

„Wir sehen den Nutzen der Bäume in erster Linie im Umweltfaktor, das betrifft die Insekten ebenso wie die Vögel und das Klima. Sicherlich können auch Kirschen geerntet werden“, erklärte Kai Dittmann, dessen Gemeinde die Aktion unterstützt und sich davon ebenso begeistert zeigte wie Heinz Klügel, der allen Akteuren dankte. „Das Anliegen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist es, möglichst viele solcher Alleen zu erhalten. Mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Greiz hat sich diesbezüglich eine sehr gute Zusammenarbeit entwickelt“, erklärte die Geschäftsführerin der SDW Thüringen, Birgit Luhn, die außerdem betonte, dass sie großen Wert darauf legt, dass die Bäume aus einheimischen Baumschulen oder Gartenbaubetrieben kommen.

Alleen wie diese ziehen sich seit Jahrhunderten wie grüne Adern durch die Kulturlandschaft Deutschlands. Sie vernetzen wertvolle natürliche Lebensräume in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gegenden, sind Nistplatz, Rastplatz und Nahrungsspender für viele Tiere.

Leider sei ihr Bestand durch das Verkehrsaufkommen, Straßenmaßnahmen, Krankheiten sowie falsche Baumpflege und Überalterung bedroht.

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