Erfurt. Die Thüringer Awo-Tochter AJS und ihr fristlos entlassener ehemaliger Geschäftsführer Michael Hack streiten sich vor Gericht um fast eine Million Euro. Nun ging es um eine entscheidende Personalie.

Die Personalentscheidung, die Ende 2019 den Skandal um die Thüringer Arbeiterwohlfahrt (Awo) ins Rollen brachte, war am Mittwoch Gegenstand einer Verhandlung am Landgericht Erfurt: Das Gericht befasste sich mit der Frage, ob Michael Hack, Ex-Geschäftsführer der Awo-Tochter AJS, den langjährigen AJS-Prokuristen eigenmächtig und auch im Wissen um das daraus resultierende finanzielle Risiko für die AJS fristlos entlassen hat.