Saalfelder Ostereierbaum kommt groß raus: In „Sendung mit der Maus“

Saalfeld  In so ziemlich alle einschlägigen Magazine hat es der Saalfelder Ostereierbaum schon geschafft. Nun kommt er auch bei der „Sendung mit der Maus“ groß raus. Am Montag fanden die Dreharbeiten statt.

Dreharbeiten für Sendung mit der Maus am Ostereierbaum in Saalfeld Foto: Heike Enzian

Foto: zgt

„Den kenn‘ ich aus dem Fernsehen“, sagt Marie. Die fast Sechsjährige meint Moderator André Gatzke, bekannt vom Kika und auch von der vom WDR produzierten „Sendung mit der Maus“. Gestern traf sie ihn am Ostereierbaum in Saalfeld. Genau dieser ist auch der Grund für den Besuch des Fernsehteams Auf den Rödern. „Es gibt Ostern die 2000. Sendung mit der Maus. Da geht es um die Sachgeschichte: Wie schafft man es, 10 000 Ostereier innerhalb von 14 Tagen an einen Baum zu hängen“, erklärt der Moderator. Das nämlich will die Maus wissen. Und sie erfährt es auch.

André Gatzke war gestern nicht zum ersten Mal bei den Krafts in Saalfeld. Vor zwei Wochen schon hat er vor der Kamera gemeinsam mit Christa Kraft Eier bemalt und war dabei, als der Baum geschmückt wurde. „Die Kinder sollen beim Zuschauen Lust bekommen, das nachzumachen“, so Regisseurin Birgit Quastenberg. Sie hatte den Ostereierbaum das erste Mal vor zwei Jahren in einem der großen Magazine gesehen und sich gedacht: Dazu müssen wir eine Geschichte machen.

Doch es ist nicht nur der ­Ostereierbaum, der in der Sendung, die Ostersonntag um 9.30 Uhr im Ersten und um 11.30 Uhr im Kika gezeigt wird, groß raus kommt. Auch die Stadt Saalfeld kommt zu Ehren. Filmaufnahmen entstanden unter anderem am Bahnhof, auf dem Markt und am Darrtor. „Wir hatten extra einen Stadtführer an unserer Seite, das war sehr hilfreich“, ist Birgit Quastenberg von der Gastfreundschaft der Saalfelder angetan. „Nur die Feengrotten haben wir leider nicht geschafft.“

Für Christa und Volker Kraft hieß es gestern schon früh aufstehen. Für halb neun hatten sich die Fernsehleute angesagt. Mit ihnen kamen dann auch wieder zahlreiche Schaulustige. „Aber sie waren alle sehr diszipliniert“, sagt Frau Kraft. Und gibt zu: „Eigentlich wollten wir gar keinen Rummel mehr mit der Presse, aber hier konnten wir nicht nein sagen.“

Was an dem Osterwochenende los sein wird, nachdem die Sendung ausgestrahlt wurde, mag sie sich noch gar nicht vorstellen. „Seit wir gesagt haben, dass nach diesem Jahr Schluss ist, hat der Ansturm noch mehr zugenommen“, meint Christa Kraft. Und von Maik Kowalleck gab es namens der Stadt sogar ein Dankesschreiben. Doch der Entschluss steht fest: Nächstes Jahr bleibt der Baum kahl.

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