München (dpa/tmn). In der Dunkelheit lauern im Straßenverkehr die Gefahren, vor allem wenn Fußgänger und Radler zu spät erkannt werden. Tipps, wie sich Verkehrsteilnehmer im Dunkeln besser schützen können.

Wer leuchtet, fällt auf - vor allem im Straßenverkehr, wenn es dunkel ist. Um sicherer unterwegs zu sein, rät der Tüv Süd Fußgängern zu Kleidung oder Taschen mit reflektierenden Materialien. Diese werfen das Scheinwerferlicht der Autos zurück und verbessern die Erkennbarkeit.

Und dabei zählt jeder Meter, denn bei einer Gefahrbremsung beträgt der Anhalteweg eines Autos nach gängiger Faustregel bei 50 Kilometer pro Stunde rund 28 Meter. Wer Sicherheitszubehör und Kleidung mit reflektierendem Material kaufen will, sollte auf die Bezeichnung „DIN EN 17353“ achten. Leuchtflächen auf Schulranzen tragen das Kennzeichen „DIN 58124“, so der Tüv Süd.

Mit Warnweste aufs Fahrrad

Auch Fahrradfahrer können ihre Sicherheit durch das Tragen von Kleidung mit reflektierenden Elementen erhöhen. Und sie könnten sich eine Sicherheits- oder handelsübliche Warnweste überstreifen. Dabei raten die Verkehrsexperten, auf die Norm „EN ISO 20471“ zu achten.

Auch Autofahrer können durch ihre Fahrweise mithelfen, Unfälle zu vermeiden - also bei Dunkelheit und schlechter Sicht langsamer fahren. Die Autoscheiben sollten nicht mehr vereist oder beschlagen sein.