Stuttgart (dpa/tmn). Nach einem Reifenschaden muss nicht immer ein neuer Reifen her. Er kann sich im Einzelfall auch reparieren lassen. Das sollte man aber lieber Fachleuten überlassen - und vorher etwas beachten.

Ist ein Autoreifen beschädigt, muss nicht immer gleich ein neuer her. Manchmal kann eine Reparatur möglich sein. Das verlängert die Lebensdauer des Reifens und spart Kosten.

Laut der Prüforganisation Dekra hängt das aber davon ab, wie schwer der Schaden ist und in welchem Zustand sich der Reifen befindet.

Eine Reparatur ist demnach nur dann möglich, wenn der Reifen nach der Panne nicht mit geringem Druck weiter gefahren wurde. Auch dürfen sich keine Schäden im Bereich zwischen Lauffläche und Seitenwand befinden. Eine Besonderheit gilt bei Motorrädern: Hier darf ausschließlich die Lauffläche repariert werden.

Nicht in Eigenregie reparieren

Als Laie sollte man die Einschätzung und die Reparatur einem Reifenfachbetrieb überlassen. Die Fachleute dort können durch das Abnehmen des Reifens von der Felge beurteilen, ob eine Instandsetzung überhaupt möglich ist. Denn der Betrieb haftet im Falle einer Reparatur für die Verkehrssicherheit des Reifens.

Bemerkt man eine Reifenpanne, sind das die wichtigsten Regeln, wenn die Möglichkeit zur Reparatur gewahrt werden soll:

1. Nicht zum Pannenspray greifen oder mit einem platten Reifen weiterfahren, da er dadurch noch weiter beschädigt werden kann.

2. Stattdessen: Entweder dem Abschleppdienst kontaktieren. Oder man hat für den Pannenfall im Kofferraum ein Ersatz- oder Notrad, auf das man wechseln kann. Das ist laut Dekra die beste Lösung, um einen Pannenreifen zu schonen.