Essen (dpa/tmn). Egal, ob auf regelmäßigen Pendlerstrecken zur Arbeit - oder bei schönem Wetter für eine kleine Tour. Wer im Winter aufs Motorrad oder den Motorroller steigt, sollte sich warm anziehen.

Brrr, eine Kälte heute wieder. Wer aber auch im Winter mit dem Motorroller oder dem Motorrad fahren will, sollte auf Winterausführungen bei Oberbekleidung und Zubehör wie Handschuhen und Stiefeln achten. Und dabei nicht den Hals-Kopf-Bereich vergessen, rät das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Denn wer auf dem Motorrad friert, fährt unkonzentriert und kann nicht mehr richtig reagieren. Zwar halte schon der Integralhelm das Meiste ab. „Aber ein Stockwerk tiefer lauert die Kältebrücke“, so das ifz. Daher sollten Biker auch Nacken und Hals so schützen, dass eisige Zugluft weder in den Helm, noch die Jacke strömen kann.

Warm mit Halswärmern und Wintersturmhauben

Dafür raten die Experten zu weichen und winddichten Halskrausen beziehungsweise Halswärmern. Viele lassen sich auch über den Mund und teils auch über die Nase ziehen.

Wenn das Gewebe an diesen Stellen dünn, luftdurchlässig oder sogar perforiert sei, werde die Sauerstoffaufnahme durch das Abdecken der Atemwege nicht wesentlich beeinträchtigt. Wenn Modelle nur Kinn und Hals abdecken, kann hier auch noch eine Wintersturmhaube helfen.

Richtiges Material und regelmäßige Pflege

Manche Modelle sind dabei so geformt, dass sie auch einen Teil des Brustkorbs, der Schultern und auch des Rückens abdecken. Beim Material rät das ifz zu Kunstfasern wie etwa Polyester, die kaum Feuchtigkeit aus der Atemluft aufnähmen.

Tipp: Spezielle Wärmer, die auch über den Mund gezogen werden, waschen Biker bei häufiger Nutzung besser regelmäßig, damit sie nicht zur Viren- und Bakterienfalle werden.