Rüsselsheim (dpa/tmn). Opel lenkt den Blick zurück nach vorn: Wenn die Hessen im Herbst den Nachfolger des Crossland an den Start bringen, graben sie dafür einen alten Namen neu aus.

Opel bereitet eine SUV-Offensive vor. So wollen die Hessen dem vom Corsa abgeleiteten Mokka in diesem Jahr gleich zwei Autos für Abenteuer und Alltag zur Seite stellen.

Beide sollen nicht nur mit Verbrennern oder Hybridantrieben kommen, sondern auch voll elektrisch an den Start gehen und so die Transformation des Unternehmens vorantreiben. Den Anfang macht ein alter Bekannter - also dem Namen nach.

Crossland-Nachfolger hat altbekannten Namen

Als erstes kommt nach Angaben des Herstellers der Nachfolger des Crossland. Der tritt in der Klasse über dem Mokka an und bekommt neben einer neuen Plattform und einem neuen Design auch einen neuen Namen. Oder vielmehr einen alten.

Denn statt Crossland soll der Konkurrent von Autos wie VW T-Roc und Ford Puma Frontera heißen und damit an ein Modell aus den 1990er Jahren erinnern. Beim Namen hören die Parallelen dann aber auch auf.

Denn während der erste Frontera von 1991 an noch ein vergleichsweise rustikaler Geländewagen mit hohem Freizeitwert war, soll die Neuauflage ein klassisches Familienauto werden. Deshalb kommt der Frontera diesmal mit mehr Alltagsnutzen und weniger als Abenteurer und wird dem Vernehmen nach nicht einmal mit Allradantrieb angeboten.