Stabiles Qualitätssystem im Südharz-Klinikum

Nordhausen.  Gute Noten für das Zentrum für Rehabilitation und Physiotherapie im Nordhäuser Krankenhaus.

Der Eingang zur Notaufnahme im Südharz-Klinikum in Nordhausen.

Der Eingang zur Notaufnahme im Südharz-Klinikum in Nordhausen.

Foto: Marco Kneise

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Das Zentrum für Rehabilitation und Physiotherapie des Nordhäuser Südharz-Klinikums hat jetzt zum zweiten Mal erfolgreich die Re-Zertifizierung sowohl von „Q Reha plus” als auch der Zertifizierungsstelle „Certi Q” durchlaufen. „Damit wird die schon immer qualitativ sehr gute Arbeit aller Mitarbeiter nicht nur amtlich anerkannt, sondern auch von einer neutralen Prüfinstanz wertgeschätzt”, freut sich Chefarzt Dr. Andreas Wagner. Die zwei Prüfinstanzen sah Dr. Wagner als erforderlich an, um konform mit anderen Kliniken und Zentren des Südharz-Klinikums zu gehen.

In Nordhausen sind die Regularien, die Prüfbedingungen bestens bekannt, und doch habe es in diesem Jahr einen besonderen Fokus gegeben, der der aktuellen Pandemie-Situation geschuldet war – der Hygiene. „Zum Beispiel”, berichtet Dr. Wagner, „sind die Mitarbeiter des Zentrums für Rehabilitation und Physiotherapie in diesem Jahr zu den Auditoren gekommen, im Normalfall ist es umgekehrt. Doch in diesem Jahr mussten die zusätzlichen und noch strengeren Hygieneauflagen beachtet werden.” Und genau diese außergewöhnliche Situation war für das gesamte Team des Zentrums eine zusätzliche Herausforderung, denn die Überprüfung hätte auch um einige Monate verschoben werden können.

„Das aber kam für uns nicht infrage”, sagt der Chefarzt. Bei den dreijährigen Re-Zertifizierungen wird durch die Prüfer der komplette Durchlauf eines Patienten – von der Anmeldung bis hin zum Patientenbrief und der Rechnungserstellung an den jeweiligen Kostenträger überprüft. Auch in diesem Jahr wurde Dr. Wagner und seiner Mannschaft ein „stabiles Qualitätssystem“ bescheinigt.

Etwas nachdenklich wird der Mediziner hinsichtlich der Auswirkungen des gesamten Zertifizierungsprozesses. Diese tendieren in Richtung Null. „Wir erreichen damit keinerlei messbare Außenwirkung bei den Kostenträgern, und der zusätzliche Aufwand, der ja im Sinne der Patienten betrieben wird, der werde in keinster Weise seitens der Politik belohnt. Allerdings, und das freut uns schon seit sechs Jahren, spielt die Bestätigung der Qualität unserer Arbeit eine wesentliche Rolle bei der Überweisung von Patienten seitens der Krankenhäuser und der niedergelassenen Ärzte in der gesamten Region”, resümiert der Chefarzt.

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