Engertsdorf. Ein neuer Spielplatz, ein teils neu saniertes Vereinshaus und ein frisch gemachter Teich: Die Engertsdorfer Ortsmitte kommt in neuer Gestalt daher.

Die neu gestalteten Außenanlagen mit Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten in Engertsdorf im Altenburger Land werden am Freitag, 14. Juni, ab 15 Uhr offiziell eröffnet. Das teilt die Gemeindeverwaltung Nobitz mit. Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) sowie geladene Gäste der beteiligten Akteure möchten gemeinsam mit Anwohnern und Interessierten das Spielareal für die Benutzung freigeben. Für das Catering sorgt der Feuerwehrverein Engertsdorf, für die Unterhaltung unter anderem ein kleines Programm der Kindertagesstätte Ziegelheim.

Dorfmitte des kleinen Orts im Altenburger Land komplett überarbeitet

Die Notwendigkeit zur Neugestaltung und Erweiterung der Dorfmitte Engertsdorf war laut Verwaltung aus mehreren Gründen nötig: der schlechte bauliche Zustand der Zuwegung zum Vereinshaus, der nicht vorhandene Spielplatz und ein Sicherheitsaspekt, da eine Abgrenzung des Vereinsgeländes zum Teich nicht gegeben war. Auch dieser Teich wurde in diesem Zuge saniert: Schlämmung, Erneuerung der Abdichtung und eine Uferbefestigung wurden umgesetzt. Das Löschwasser konnte mit diesen Maßnahmen für künftige Einsatznotwendigkeiten gesichert werden. Die Zufahrt zur Löschwasserentnahmestelle wurde ebenfalls hergestellt.

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Im Dezember 2022 wurde der zweistufige Ausbau durch den Gemeinderat von Nobitz beschlossen. Anschließend wurde das Projekt nach der Mitteilung mit Planung und Kostenschätzung, Fördermittelantrag und -bewilligung beim Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und den Ländlichen Raum sowie die Vergabe der Bauleistungen für die Ausführung des ersten Bauabschnittes vorbereitet. Beginn der ersten Bauphase war im September 2023 und der Abschluss Ende 2023.

Spielplatz gebaut, Teich und Vereinshaus in der Dorfmitte saniert

Die Außenanlagen erhielten eine große Spielfläche mit verschiedenen Spielgeräten wie Doppel- und Nestschaukel, eine Spielkombination mit Rutsche, eine Wippe, eine Tischtennisplatte sowie ein Trampolin und eine sensomotorische Spieltafel.

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Mit der Baumaßnahme habe man die regionale Entwicklungsstrategie umsetzen können. Eine Zentralisierung der Angebote in der Gemeinde erhöhe die Aufenthaltsqualität; auch die gemeinschaftlich-soziale Infrastruktur habe man gestärkt. Das Projekt konnte zudem nur durch die erfolgreiche Zusammenarbeit der einzelnen Akteure (Gemeinde, Gemeinderat, Fördermittelgeber, Bauhof, ausführende Firmen, Eigenleistungen des Feuerwehrvereins sowie Ideengebung und Unterstützung durch die Einwohner) umgesetzt werden. Auch spiele der barrierefreie Zugang, ein behindertengerechtes Trampolin sowie eine sensomotorische Spieltafel für das Thema Integration/Inklusion eine unterstützende Rolle.

Die Projektkosten beliefen sich für den ersten Bauabschnitt auf 273.595 Euro, wovon 98.394 Euro Eigenmittel seitens der Gemeinde Nobitz waren.