Jena. Wo man während der Kulturarena in Jena den besten Sound hat, welche Konzerte bereits ausverkauft sind und worauf sich Produktionsleiter Kristjan Schmitt am meisten freut.

Seit Wochenbeginn herrscht auf dem Theatervorplatz in Jena reges Treiben. Der Aufbau der Kulturarena-Tribüne hat begonnen. Am Dienstagnachmittag war ein Großteil bereits geschafft. Am Donnerstag erfolgt die Abnahme, wie Türk Damer mitteilt. Er ist Herr über die Kulturarena-Technik und kann zu jeden Bauteil etwas sagen.

Die Tribüne wird von der Firma Nüssli aus Bayern angeliefert und aufgebaut. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen und Verbesserungen, wie Damer erklärt. Es werde einige Sitzplätze mehr geben, außerdem wurden durch das Versetzen eines Treppenaufgangs die Sichtachsen von den Seitenplätzen verbessert. Wer ganz oben sitzt, der blickt aus etwa drei Metern Höhe auf die Bühne.

Bis zu 750 Sitzplätze bei der Kulturarena in Jena

Insgesamt werden etwa 700 bis 750 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Noch nicht aufgebaut war gestern der „Front of house“-Turm an der Nordseite des Arena-Rundes gegenüber der Bühne. Hier werden Lichtregie und Tontechnik ihren Platz finden. Und Damer verrät: „Mich findet man bei einem Konzert meist am Front of House. Hier ist der Sound am besten, denn hier sitzt der Techniker und dementsprechend klingt es in der Nähe so, wie es klingen soll.“

Erstmals werde das „Festgebissen“ die gastronomische Versorgung übernehmen und ein veganes Angebot machen, sagt Arena-Produktionsleiter Kristjan Schmitt. Theatercafé, Rosenkeller und Kassablanca versorgen das Publikum mit Getränken. Einlass wird auch in diesem Jahr wieder über den Hof der Schillerstraße 5 sein. Bei den Ausgängen wird das Arenapublikum jedoch diesmal die Wahl haben: Richtung Neugasse oder Richtung Bibliothek sind die Ausgänge nach dem Ende der Baustelle nun wieder geöffnet.

Fünf Konzerte bereits ausverkauft

Fünf Konzerte seien derzeit bereits ausverkauft, sagt Schmitt. Die ausverkauften Konzerte sind: Silbermond, Deine Freunde, Element of Crime, Faber, und Giant Rooks. Doch auch für die Arena-Ouvertüre in Lobeda-West am Freitag, 21. Juni, seien nicht mehr viele Karten zu haben.

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Schmitt selbst freue sich besonders auf einen spannenden Abend am Freitag, 16. August. Dann sind „Woods of Birnam“ mit Sänger Christian Friedel zu Gast in Jena. Der Regisseur, Schauspieler und Sänger spielte unter anderem im oscarnominierten Film „Zone of Interest“ neben Sandra Hüller den Lagerkommandanten Rudolf Höß. Es werde ein Abend zwischen Konzert und Theater, sagt Schmitt. „Dass wir das Open-Air zeigen können, ist etwas ganz Besonderes.“