Zeulenroda-Triebes. Die Merkendorfer strahlen puren Optimismus, trotz Unwetterwarnungen, aus und hoffen auf viele gut gelaunte Gäste

„Wir sind Unwetter geprüft“, sagt Mike Fritzsche, Ortsteilbürgermeister in Merkendorf, einem Ortsteil von Zeulenroda-Triebes, am Freitagvormittag. Er strahlt puren Optimismus aus und hofft, dass alle Vorhersagen und Warnungen zur aktuellen Unwettersituation nur halb so schlimm eintreffen werden.

„Wir schaffen das“, sagt er und verweist auf die viele Arbeit, die alle freiwillig im Dorf gestemmt haben, um optimale Bedingungen für die Besucher zu ihren Feierlichkeiten aus Anlass der 700 Jahrfeier des Ortes zu schaffen. Das Dorf und deren Bewohner auch aus Peisigitz hofft auf viele Gäste, die sich nicht abschrecken lassen vom vorhergesagten Regen. Denn die vielen Freiwilligen, die in den letzten Wochen an den Vorbereitungen gewerkelt haben, wären auf alle Wetterlagen eingestellt. Bereits heute Abend wollen die Merkendorfer in ihrer Kirche mit einem Chorsingen das Fest einläuten. Los gehts um 19.30 Uhr.

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Am Samstag laden dann die Merkendorfer in ihre Anwesen zu einem Tag der offenen Höfe ein. Mit großen Planen und vielen Pavillons wollen sie den Gästen ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen bieten. Neben Kunst, Holzschnitzereien, Flohmärkten und vieles mehr, warten regionale Produkte und Cafés auf die Gäste. Die Eigentümer der Höfe jedenfalls haben sich nicht beirren lassen und haben allesamt ihre Innenhöfe herausgeputzt und sind bestens auf einen Gästeansturm vorbereitet. Los geht es ab 13 Uhr. Bis 17 Uhr kann im Dorf flaniert werden, von einem zum anderen Hof. 16 Anwesen rund um die Teiche, die Kirche und auch das ehemalige Gemeindeamt laden zu einem Besuch ein. Wohl kaum eine Familie in Merkendorf gibt es, die nicht an den Vorbereitungen zur 700 Jahrfeier beteiligt ist.

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Am Sonntag ab 10 Uhr wird ein Festumzug, gestaltet von den Vereinen des kleinen Dorfes und zahlreichen Highlights, wie den Oldies der Schalmeiengruppe Auma, durch den idyllisch gelegenen Ort mit den Teichen ziehen, bevor dann alle in die Reithalle des Pferdesportvereins Merkendorf eingeladen sind. „Das ist ein stabiles Gebäude, da kann der Wind pusten und es kann auch regnen, hier sitzen die Gäste im Trockenen“, ist sich der Ortsteilbürgermeister sicher.