Zeulenroda-Triebes. Sie verbrannte sich beide Hände, konnte jahrelang nicht ihren Beruf als Konditorin im Seehotel Zeuelnroda ausüben. Heidi Henze zieht den Hut vor einer starken Frau.

Was für ein Tag! Die Sonne strahlte, das satte Grün der Wiese, die freundlichen Team-Mitglieder und die Wolken am blauen Himmel teilten mit, dass hier ein Flecken Erde ist, wo alles in Ordnung ist. Im richtigen Moment hatten sich die Mitarbeiter des Bio-Seehotels auf der Wiese vor dem Spa-Bereich des Hauses versammelt, mit einem großen Blumenstrauß. Den überreichten sie Saskia Dubberke. Ihre Kollegin hat mit ihrem großen Willen einen großen Anteil daran, dass ihr Arbeitgeber, das Bio-Seehotel-Team, mit einem nicht alltäglichen Preis ausgezeichnet wurde - dem Inklusionspreis 2024 der Berufsgenossenschaft.

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Wenn nicht so viel Tragik und Ernsthaftigkeit hinter einem solchen Preis stehen würde, dann wäre wohl auch nicht das Gänsehautfeeling, dass wohl bei jedem Anwesenden aufkam, als Saskia Dubberke aus Anlass der Preisverleihung das Wort ergriff, aufgekommen. Führt uns doch ein solches Ereignis immer wieder das Glück vor Augen, dankbar zu sein, dass wir, unsere Freunde, Kinder und Verwandten, davor verschont blieben. Jedenfalls bis jetzt, denn wer weiß schon, was uns noch ereilt. Alles kann so schnell gehen. Saskia Dubberke zeigt uns, wie viel mit starken Willen und ganz viel Unterstützung erreicht werden kann. Ich jedenfalls ziehe vor ihr den Hut und ja, ich habe auch zu denen gehört, die Gänsehaut hatten.