Vogtland. Fünf starke Tipps für den Kulturgenuss am Wochenende 7. bis 9. Juni. Unbedingt erlebenswert!

In der „Pappe“ in Greiz ist am Freitagabend der „Surf-Rock‘n‘Roll“ los

Die italienischen Surf-Rock‘n‘Roller von „Unkle Cook“ sind am Freitagabend in der „Pappe“ in Greiz zu Gast und entführen die Gäste lautstark an den Strand.
Die italienischen Surf-Rock‘n‘Roller von „Unkle Cook“ sind am Freitagabend in der „Pappe“ in Greiz zu Gast und entführen die Gäste lautstark an den Strand. © Unkle Kook | Manuel Franco

Mit „Unkle Kook“ hat die Alte Papierfabrik in Greiz am Freitagabend zum Auftakt des Wochenendes eine ganz besondere Band zu Gast. Die Italiener versprechen „Surf- Rock‘n‘Roll“ und starten mit ihrem Konzert um 20 Uhr. Die Gäste können die Magie erleben, wenn die Bühne der „Pappe“ zum Surfparadies wird und das Publikum sich in einem Rausch aus Tanz und Ekstase verliert. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Vintage-Vibes und moderner Coolness verspricht die Band „Unkle Kook“ eine Nacht voller unvergesslicher Momente. Da heißt es, sich sein Board zu schnappen und live dabei zu sein, wenn „Unkle Kook“ die Welle des Surf-Rocks reitet und die Küste der Greizer „KulturGarage“ mit ihrem unverkennbaren Sound erobert. Ein unvergesslicher Konzertabend wird den Besuchern versprochen.

Sommerfest beim Greizer Diakonieverein in Obergrochlitz

Zum diesjährigen Sommerfest lädt der Diakonieverein Carolinenfeld am kommenden Samstag, dem 8. Juni, ab 14 Uhr, auf das Vereinsgelände nach Greiz-Obergrochlitz ein. Der sommerliche Festnachmittag ist mit tollem Programm und Angeboten zum Mitmachen für die Besucher prall gefüllt. Die zahlreich erwartete Gäste dürfen sich auf ein buntes Angebot – vor allem für alle Kinder – freuen. Zu erleben sind unter anderem die Tanzklassen von „tanz(un)art“ der Kreismusikschule. Ebenso wird der Musikverein Mylau/Reichenbach seine Visitenkarte abgeben. Es gibt eine Tombola mit tollen Preisen und zur Stärkung leckeren hausgebackenen Kuchen und Kaffee, Eis und natürlich Herzhaftes vom Grill. Der Eintritt zum Fest ist selbstverständlich frei, aber es wird um Spenden zugunsten der Ausstattung für das Schullandheim gebeten. Hier will man pädagogisches Spiel- und Beschäftigungsmaterial für Kinder und Jugendliche anschaffen, was für den Verein eine teure Angelegenheit ist.

1. Spitzenjazz-Tage locken in das altehrwürdige Komturhofgebäude in Plauen

Roland Helm gibt den Leonard Cohen: Am Samstagabend gastiert er mit seiner Tribute-Band im Komturhof Plauen.
Roland Helm gibt den Leonard Cohen: Am Samstagabend gastiert er mit seiner Tribute-Band im Komturhof Plauen. © Roland Helm | Leonard-Cohen-Tribute-Band

Im Komturhof in Plauen, dem ältesten erhaltenen Gebäude der Spitzenstadt, geht es gleich von Freitag bis Sonntag so richtig „lazy“ zu – bei den ersten Plauener Spitzenjazz-Tagen. Auftakt zum Wochenendfestival mitten in der Stadt ist am Freitagabend mit der Leipziger Bossa Nova-Band „Bossa Nossa“. Ab 19.30 Uhr trifft Cool Jazz auf Samba. Samtige Melodien begegnen dabei verspielten Rhythmen. Gegründet an der Leipziger Musikhochschule, bringen die vier Musiker ihre Leidenschaft für Bossa Nova und vielseitigen Latin-Jazz zum Ausdruck. Tags darauf, am 8. Juni, können ebenfalls ab 19.30 Uhr, die Fans der 2016 gestorbenen kanadischen Musiklegende Leonard Cohen dessen Sounds noch einmal erleben. Die Leonard-Cohen-Tribute-Band von Roland Helm spielt unvergessliche Lieder aus einem überaus bewegten Leben. Für die beiden Veranstaltungen gibt es (nur im Vorverkauf) ein vergünstigtes Kombi-Ticket über die Internetseite des Fördervereins Komturhof Plauen.
Den Abschluss des kleinen Jazz-Festivals bildet am Sonntagvormittag, ab 11 Uhr, eine Jazz-Matinee. Erstmals wird eine tschechische Künstlergruppe im Komturhof auftreten – die „Jazz-Cakes“ aus Karlsbad. Die Musiker integrieren in den Jazz andere populäre Genres. So entstehen Hits in völlig neuen, spannenden Arrangements.

Umstrittener Bestsellerautor auf unterhaltsamer Suche nach kosmischen Spuren in Zeulenroda

Fast 90 Jahre alt ist Erich von Däniken und möchte mit seinen Vorträgen die Welt von der Existenz extraterrestrischen Lebens überzeugen. Die kosmischen Spuren macht er (hier im Bild mit Ramon Zürcher vor den Pyramiden von Gizeh) auch in Zeulenroda am Freitagabend, 7. Juni, sichtbar.
Fast 90 Jahre alt ist Erich von Däniken und möchte mit seinen Vorträgen die Welt von der Existenz extraterrestrischen Lebens überzeugen. Die kosmischen Spuren macht er (hier im Bild mit Ramon Zürcher vor den Pyramiden von Gizeh) auch in Zeulenroda am Freitagabend, 7. Juni, sichtbar. © Paulis - Das Veranstaltungsbüro | Ramon Zürcher - privat

Im Rahmen der Sommer Open Airs auf der Zeulenrodaer Seestern-Panoramabühne ist am Freitagabend, ab 20.30 Uhr eine spannende Multimedia-Präsentation zu erleben. Der umstrittene Bestsellerautor Erich von Däniken ist zu Gast in Zeulenroda und berichtet über „Kosmische Spuren“. Dazu gibt es einen Kurzvortrag von Ramon Zürcher. Vor zweieinhalb Jahrtausenden bereits schrieb der griechische Historiker Herodot, unter der großen Pyramide von Gizeh befinde sich ein See, und darin liege ein Sarkophag. Ein See unter der Pyramide? Unmöglich! So dozierten die Fachleute. Erich von Däniken und Ramon Zürcher kletterten in die Katakomben unter dem Pyramidenplateau und fotografierten den See mitsamt der Sarkophage. Herodot hatte Recht. Derselbe Herodot behauptete auch, die Priester in Ägypten hätten ihm gesagt, vor 11.340 Jahren seien die Götter aus dem Firmament auf der Erde gewesen. Alles Unsinn? Erich von Däniken hinterfragt und belegt mit eindrücklichen Bildern, dass in Ägypten gewaltige, megalithische Anlagen existieren, die älter sind, als es die herkömmliche Ägyptologie mutmaßt. Die Grabplatte von Palenque in Mexiko sei von den Fachleuten falsch gedeutet. Die Ebene von Nazca in Peru mit den kilometerlangen Linien im Wüstensand von der Archäologie zu kurz interpretiert, argumentiert der umstrittene Autor präsentiert seinen Zuschauern Bilder, die es noch in keiner TV-Dokumentation bisher zu sehen gab – und will damit zeigen, dass außerirdische Lebensformen, welche die Erde besuchten, auf der Erde keine Hirngespinste sind.

Mühltroff feiert 750 Jahre-Fest mit Stadtfest und einem lebendigen Schloss

Ein lebendiges Schloss kann man am Samstag, dem 8. Juni erleben. Denn das Wahrzeichen von Mühltroff, das altehrwürdige Schloss, lädt ein zur 750-Jahr-Feier der Stadt Mühltroff, die mittlerweile gemeinsam mit Pausa eine Doppelstadt bildet. Anlässlich der 750 Jahrfeier gibt es ab 10 Uhr Gesang, Musik, buntes Treiben der Händler und kulinarische Gaumenfreuden. Diese Melange entführt und verführt in den Sälen und Höfen des großen Schlosskomplexes. Das Schloss lebt an diesem Tag und zeigt die Geschichte unterhaltsam, lehrreich und kurzweilig. Nicht nur auf viele Familien hoffen die Veranstalter des Fördervereines des Schlosses an diesem Tag. Denn das Kleinod im Vogtland ist auch touristisch ein spannender Anziehungspunkt. Tags zuvor gibt es zum Stadtfest sogar ein Theaterstück. Im Bürgerhaus kann man das Laientheater „Mühltroffer Neunerlei“ genießen – mit dem Stück „Warum klauen wir nicht die ganze Bank?“ – Beginn ist 19.30 Uhr. Den Abschluss bildet am 9. Juni, ab 10.30 Uhr, ein Festgottesdienst in der Schlosskirche mit anschließendem Gemeindefest.