Eisenberg. Ein Bewohner einer Eisenberger Pflegeeinrichtung wurde vermisst. Ein Wanderer fand den Mann jetzt leblos in einem Waldstück.

Seit Mittwoch, den 22. Mai, wurde ein 89-jähriger Bewohner eines Seniorenheims aus Eisenberg vermisst.

Ein Wanderer fand nach Angaben der Polizei den Mann leblos in einem Waldstück im Umkreis von Eisenberg. Ein sofort hinzugerufener Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Suche nach Eduard Klein war noch am Abend seines Verschwindens von der Polizei eingeleitet worden, unter anderem mit Hubschrauber und Fährtenhund. „Die Bevölkerung ist weiterhin aufgerufen, sich zu melden“, teilte ein Sprecher der Landespolizeiinspektion Jena mit. Weitere Fahndungsmaßnahmen seien für diese Woche geplant. Auch habe es am Wochenende unter anderem einen Einsatz gegeben, bei der die Drohne der Bereitschaftspolizei Thüringen im Einsatz gewesen sei. „Aufgrund der Wetterlage musste aber abgebrochen werden.“

Eisenberg: Ehrenamtliche starten Suchaktion im Mühltal

Ehrenamtliche vom DRK suchten im Mühltal bei Eisenberg nach dem Vermissten. Unter anderem mit der Unterstützung von Vierbeinern.
Ehrenamtliche vom DRK suchten im Mühltal bei Eisenberg nach dem Vermissten. Unter anderem mit der Unterstützung von Vierbeinern. © DRK Bereitschaft Eisenberg | DRK Bereitschaft Eisenberg

Indes informierte die Breitschaft Eisenberg vom Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda über eine ehrenamtliche Suchaktion im Eisenberger Mühltal. Auf Eigeninitiative habe sich am frühen Freitagabend die Rettungshundestaffel Jena-Saale-Holzland sowie die Geländestaffel Saale-Holzland auf den Weg gemacht, um die Suche nach Eduard Klein zu unterstützen. Insgesamt 22 Personen seien unter anderem mit dem Quad und Rettungshunden im Mühltal unterwegs gewesen, teilte Enrico Schmidt vom Deutschen Roten Kreuz mit. „Nebel, Dunkelheit und rutschige Wege haben uns die Arbeit erschwert“. Die Suche wurde in den frühen Morgenstunden erfolglos abgebrochen.

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