Saale-Holzland. Einladung zu einem grünen Stammtisch und einem Sommerabend mit jüdischer Musik im Schloss Wolfersdorf. Heimatkundeunterricht für Grundschüler im Schweinestall.

„Pizza & Quatschen“ geht in die 2. Runde

Zum nächsten grünen Stammtisch unter dem Motto „Pizza & Quatschen“ wird am Mittwoch, 12. Juni, 18.30 Uhr in Eisenberg eingeladen.

Diesmal wird der Film „Selbstversuch: Wie kann ich im Alltag klimafreundlich leben?“ gezeigt. Im Anschluss soll über die eigenen Möglichkeiten und Grenzen eines klimafreundlicheren Lebens diskutiert werden. Mit Olaf Möller wird der ehemalige Staatssekretär im Thüringer Umweltministerium und neu gewählte Direktkandidat von Bündnis 90/Die Grünen zur Landtagswahl im nördlichen Saale-Holzland-Kreis zu Gast sein.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung mit Pizza-Wunsch gebeten unter pizza@gruene-shk.org oder www.gruene-shk.org/pizza. Es wird eine Kasse des Vertrauens geben. Wer kann gibt mehr, wer nicht kann, gibt das, was möglich ist. red

Termin: 12. Juni, 18.30 Uhr grüner Stammtisch „Pizza & Quatschen“ in Eisenberg

Weitere Nachrichten aus dem Saale-Holzland-Kreis

Sommerabend der jüdischen Musik im Schloss Wolfersdorf

Was macht Musik jüdisch? Der Komponist, die Texterin, die Interpreten? Oder die Sprache? Jiddisch, zum Beispiel, könnte ein Indiz dafür sein, dass es sich um jüdische Musik handelt.

Das Ensemble Simkhat hanefesh (Freude der Seele) begibt sich am 15. Juni, ab 17 Uhr, mit dem jüdischen Reisenden Abraham Levie auf eine historische und musikalische Fahrt durch Aschkenas im frühen 18. Jahrhundert. Zarte Klänge aus Renaissance und Barock, gespielt mit Instrumenten dieser Zeit, entführen in eine Welt und Sprache, die es so nicht mehr gibt.

Im Anschluss daran, 18.30 Uhr, lädt die Judaistin und Leiterin der Alten Synagoge Essen, Diana Matut, zu einem Blick in die Bandbreite jüdischer Kreativität im Showbiz der Vorkriegszeit ein. In diesem unterhaltsamen Vortrag geht es um weit mehr als den kleinen grünen Kaktus der Comedian Harmonists.

Später dann, gegen 20 Uhr, wird des laut, groovig, lebensfroh, mit der Musik von Dobranotch und einem Mix aus Klezmer-, Balkan- und Roma-Musik. Und spätestens jetzt ist jedem Gast klar: Jüdische Kunst und Kultur, die hier präsentiert wird, ist international.

Der Eintritt ist frei. red

Termin: 15. Juni, ab 17 Uhr Sommerabend der jüdischen Musik im Schloss Wolfersdorf, Rothehofstal 1 in Trockenborn-Wolfersdorf

20. Auflage der Mini-WM im Saale-Holzland-Kreis

Der Juni ist mit sportlichen Höhepunkten im Saale-Holzland-Kreis gespickt. Zuletzt fand die Fußball-Mini-WM der Grundschulen in Bad Klosterlausnitz statt, die vom Schulamt und dem Kreissportbund Saale-Holzland e.V. mit Unterstützung des Thüringer Fußball-Verbandes durchgeführt werden konnte.

Kamerun und die Grundschule Stadtroda gewannen in beiden Altersklassen und konnten am Ende zu Recht strahlen.
Kamerun und die Grundschule Stadtroda gewannen in beiden Altersklassen und konnten am Ende zu Recht strahlen. © OTZ | KSB

Bunt und lebendig präsentierte sich der Köppe-Sportplatz während der Mini-WM. 16 von 22 Grundschulen des Kreises nahmen teil und spielten jeweils für eine Nation. Die Schulmannschaften trugen dabei teils selbst gestaltete Shirts, hatten Fahnen und andere Fanutensilien der Länder mitgebracht.

Sportlich fanden sich die Teams in zwei Altersklassen wieder und am Ende gab es ein Novum, das es nur selten in den vergangenen zwei Jahrzehnten gab. Bei der 20. Auflage der Mini-WM setzte sich nämlich Kamerun, die Grundschule Stadtroda, in beiden Altersklassen durch.

Die „dänischen“ Spieler und Fans der Grundschule Bad Klosterlausnitz.
Die „dänischen“ Spieler und Fans der Grundschule Bad Klosterlausnitz. © OTZ | KSB

„Das war eine runde Veranstaltung und die Kinder sind begeistert gewesen“, freute sich Günther Stierand. Der Tautenhainer hatte die Mini-WM als Sprecher begleitet und ist einer von Dreien, die von der ersten Auflage der Schulveranstaltung an dabei waren. Neben dem früheren Mitarbeiter des Kreissportbundes (KSB) sind dies außerdem Bernd Bock in seiner Doppelfunktion als Vertreter des Kreisfachausschusses Fußball und des KSB sowie Jens Büchner, ebenfalls vom KSB. red

Saale-Holzland: Heimatkundeunterricht einmal anders

Am 5. Juni freuten sich alle Kinder der Klasse 3a der Grundschule Königshofen auf ihren Wandertag nach Thiemendorf. Nachdem im Heimatkundeunterricht die Nutztiere behandelt wurden, sollte es in die Schweinezuchtanlage Brasus GmbH gehen.

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Produktionsleiter Herr Smolders ermöglichte es den Schulkindern mit ihren Lehrerinnen Frau Nachtwey und Frau Richter sowie Praktikanten Niklas Horn einen Einblick in die Aufzucht der Ferkel zu bekommen. Sehr beeindruckend war es für alle, dass sogar die Geburt von Ferkeln miterlebt werden konnte. Viele der Kinder wollten die winzigen Tiere gar nicht mehr aus ihren Armen lassen.

Heimatkundeunterricht einmal anders: Kinder der Klasse 3a der Grundschule Königshofe in die Schweinezuchtanlage Brasus GmbH.
Heimatkundeunterricht einmal anders: Kinder der Klasse 3a der Grundschule Königshofe in die Schweinezuchtanlage Brasus GmbH. © OTZ | Anett Richter

Herr Smolders und seine Kollegin beantworteten geduldig die vielen Fragen über Fütterung, Pflege und Gewicht, aber auch über Produkte, die aus Schweinen entstehen. Vielen Dank für diesen sehr informativen Tag. Nächste Woche wollen die Drittklässler dann einen Bauernhof in Königshofen besuchen, um die Unterschiede der Massen- und Einzeltierhaltung zu diskutieren. Anett Richter