Stephanie Rössel über die Tatsache, dass viele Veranstalter vorausschauend am Wochenende absagten, während andere Orte in Deutschland mit Hochwasser und Schlammlawinen kämpften.

Natürlich gilt, besser man hat, als man hätte - vorgesorgt und abgesagt. So haben das viele Veranstalter vor dem Wochenende entschieden. Einige, die durchgezogen haben, wurde zeitweise mit Gästen belohnt. Ich persönlich bin froh, dass unsere Region weitestgehend von Unwetter und daraus folgendem Hochwasser, zumindest im Augenblick, verschont blieb. Leider hatte man nicht überall so viel Glück. Schlammlawinen und Wassermassen schoben sich durch mehrere Orte in Deutschland. Was das für die Menschen, die dort leben bedeutet, weiß jeder selbst. Davon sprach man auch beim Rettungskräftetag, bei dem Einsatzfahrzeuge und viel Technik angeschaut werden konnte. Einiges war bisher kaum im Realeinsatz, aber die Tatsache, dass es vorhanden ist, sollte man wertschätzen. Vor allem aber, dass Zuständige im Fall der Fälle die Technik auch bedienen können. Ich habe mal eine zeit meines Lebens im Ahrtal verbracht. Einige der Häuser, die dort zerstört wurden, kenne ich. Und viele Menschen, die das betraf, auch. So etwas möchte niemand erleben. Daraus versucht man zu lernen und sollte vorbereitet zu sein. 

Stephanie Rössel, Redakteurin im Saale-Orla-Kreis
Stephanie Rössel, Redakteurin im Saale-Orla-Kreis © Schleiz | Schleiz

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