Pößneck/Weida. 16-köpfige Volkstanzgruppe bedankt sich mit eintrittsfreier Show im Weidaer Bürgerhaus

Sechzehn Kinder und Jugendliche aus der Ukraine lernen in diesen Tagen von Pößneck aus den Saale-Orla-Kreis und das Vogtland kennen. Es handelt sich um die jüngsten Mitglieder des Volkstanzensembles Divonzvit (deutsch: Wunderblume) aus dem westukrainischen Sadnjestrjansk, die nach Auftritten aus Anlass des Katholikentages (29. Mai – 2. Juni) in Erfurt noch einmal am Dienstag, 4. Juni, ab 19.15 Uhr im Bürgerhaus Weida öffentlich auftreten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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Den Gästen wird ein „einmaliges Tanzerlebnis“ in farbenprächtigen Kostümen und zu Herzen gehender Musik versprochen. Es laden die Kolpingsfamilie Pößneck und die Katholische Pfarrgemeinde St. Marien Neustadt an der Orla mit all ihren Kirchenorten von Ranis und Pößneck über Neustadt, Triptis und Auma bis Münchenbernsdorf und Weida ein.

Auszeichnungen auf internationalen Festivals

Divonzvit zähle eigentlich insgesamt etwa sechzig Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, informiert Andreas Blümel als Vorsitzender der Kolpingsfamilie Pößneck. Die Leistung des Ensembles sei in der Vergangenheit auf internationalen Festivals mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt worden.

Die jungen ukrainischen Tänzer mit Natalia Blümel (M.) aus Pößneck auf dem Erfurter Anger.
Die jungen ukrainischen Tänzer mit Natalia Blümel (M.) aus Pößneck auf dem Erfurter Anger. © OTZ | Andreas Blümel

Die 16-köpfige Abordnung mit zwölf- bis sechzehnjährigen Mädchen und Jungen sei unter anderem auf Einladung des Kolping-Diözesanverbandes Erfurt in Thüringen unterwegs. Die katholischen Christen aus dem Freistaat unterstützen ihre westukrainischen Glaubensbrüder und -schwestern seit vielen Jahren.

Zahlreiche Helfer und Geldspenden

Beim künstlerischen Leiter des Ensembles, Olexander Zastavni, handelt es sich übrigens um ein früheres internationales Patenkind einer Pößnecker Familie. Er kann seine Schützlinge dieses Mal nicht nach Deutschland begleiten, weil er im wehrfähigen Alter sei und die Ukraine nicht verlassen dürfe.

„Wir wollen den Kindern und Jugendlichen ein paar sorgenfreie Tage in Frieden bieten“, resümierte Andreas Blümel. „Das ist nur dank zahlreicher Helfer und Geldspenden möglich – vergelt’s Gott!

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