Pößneck. Wohin die jährliche Tageseskursion eines rührigen Kulturvereines dieses Mal hinführte

Am Sonntag, 2. Juni, führte die Goethe-Gesellschaft Pößneck ihre traditionelle jährliche Tagesexkursion durch. Das Ziel war dieses Mal die Goethestadt Bad Lauchstädt.

Bei einer sehr informativen anderthalbstündigen Stadtführung erfuhren die Mitglieder des Pößnecker Kulturvereines viel Wissenswertes über die Kurstadt und ihre wechselvolle Geschichte. Im 18. Jahrhundert war es schick, im heute sachsen-anhaltinischen Bad Lauchstädt etwas für die Gesundheit zu tun, nachdem die Mineralquelle entdeckt wurde.

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Vor rund 200 Jahren erlebte die Stadt ihren wirtschaftlichen Aufschwung, berühmte Dichter und Denker besuchten sie. Friedrich Schiller verlobte sich 1789 in Bad Lauchstädt mit Charlotte von Lengefeld und Johann Wolgang von Goethe sorgte dafür, dass nach nur fünfmonatiger Bauzeit das Theater 1802 eröffnet werden konnte.

Interessanter und auch gemütlicher Tag

Die Pößnecker besichtigten die noch bestehenden Kuranlagen, den imposanten Kursaal, das neue Schillerhaus und das Goethe-Theater mit seiner sehr beeindruckenden Bühnentechnik.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der Churfürstlichen Hofküche fuhr die Bildungsreisegesellschaft weiter zur Burg Schönburg bei Naumburg. Bei schönsten Wetter hatte man einen guten Blick über das Saaletal. Die Kombus brachte alle nach einem interessanten, aber auch gemütlichen Tag wieder sicher nach Pößneck zurück.

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