Pößneck/Saalfeld. Für die Gemeinschaftskonzerte der Thüringer Symphoniker mit den staatlichen Musikschulen aus den Kreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla wird seit Februar geprobt

Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt laden immer kurz vor den Sommerferien zu zwei Gemeinschaftskonzerten mit Musikschulen aus den Kreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla ein. Es handelt sich um die „Zukunftsmusik“-Konzerte, an welchen die Musikschule Saale-Orla Pößneck erstmals 2011 beteiligt war.

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Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Die Thüringer Symphoniker stehen gemeinsam mit der Kreismusikschule Rudolstadt, Kreismusikschule Saalfeld, Musikschule Saale-Orla Pößneck, Musikschule Saale-Orla Bad Lobenstein und dem Chor des Fridericianums Rudolstadt am Freitag, 14. Juni, ab 19.30 Uhr auf der Bühne des Meininger Hofs in Saalfeld und am Samstag, 15. Juni, ab 19.30 Uhr auf jener des Pößnecker Schützenhauses. Freizeit- und Berufsmusiker hat wieder einmal Generalmusikdirektor Oliver Weder zusammengebracht. Für die Soirees wird seit Februar geprobt.

Junge Talente im Rampenlicht

„Im ersten Teil des Konzertes stehen unsere Solisten im Rampenlicht“, sagt der Pößnecker Musikschulleiter Daniel Vlad in seinem Ausblick auf die Pößnecker Darbietungen. Für die meisten seiner Schützlinge seien das unvergessliche Momente, interpretieren sie doch ihre Stücke vor hunderten Menschen und vor allem mit einem professionellen Orchester im Rücken. Die Pößnecker Soli bestreiten konkret das Streicher-Duo Giso Pech und Josua-Thaddäus Mäurer, Jule Brumme an der Blockflöte, die Violinisten Maria Constanze Spindler und Michael Reifenberg, die Pianisten Sophie Kemptner und Jana Krosch sowie die Sängerin Julika Witt.

Generalmusikdirektor Oliver Weder hat die Tradition der „Zukunftsmusik“-Konzerte begründet.
Generalmusikdirektor Oliver Weder hat die Tradition der „Zukunftsmusik“-Konzerte begründet. © Anke Neugebauer | Anke Neugebauer

„Der zweite Teil des Abends wird wie gewohnt von Nachwuchs- und Berufsmusikern gemeinsam bestritten“, so Daniel Vlad weiter. Rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene dürften die Bühne des Schützenhauses ausfüllen, schätzt er ein. Die Pößnecker seien mit einer Reihe ambitionierter Teenager dabei, aber auch mit ihrer ältesten Schülerin, der kurz vor ihrem 75. Geburtstag stehenden Karla Hupfer aus Triptis.

Klassische Werke und moderne Titel

Versprochen wird ein „vielfältiges Programm“. Neben bekannten Melodien werden moderne Titel und klassische Werke von Vivaldi über Grieg bis Mozart erklingen. Musikliebhaber werden einen „wundervollen Abend“ erleben.

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Die „Zukunftsmusik“ sei eine regionale nachwuchs­musikalische Leistungsschau, die nicht nur die Familien der auf­tretenden Kinder und Jugend­lichen anspreche. Vielmehr sei die Veranstaltung auch solchen Einheimischen aller Generationen zu empfehlen, die sich sonst nicht in ein klassisches Konzert wagen würden, so Daniel Vlad.

Die Gesangssolistin Julika Witt (rechts), hier bei einer Revue des Jugendsinfonieorchesters Da Capo der Musikschule Saale-Orla Pößneck, steht nicht zum ersten Mal auf der großen Bühne des Pößnecker Schützenhauses
Die Gesangssolistin Julika Witt (rechts), hier bei einer Revue des Jugendsinfonieorchesters Da Capo der Musikschule Saale-Orla Pößneck, steht nicht zum ersten Mal auf der großen Bühne des Pößnecker Schützenhauses © OTZ | Helmut R. W. Herrmann

Vorverkaufskarten für die „Zukunftsmusik“ sind unter anderem noch in der Stadtinformation und im Reisebüro Sonnenklar in Pößneck erhältlich.