Saalfeld. Reporterin Dominique Lattich saß Seite an Seite mit dem Organisationsteam und weiß nun, was es heißt, ein Fest zu planen

Am Donnerstagmittag durfte ich freundlicherweise in das Organisationsbüro einziehen, in dem alle Fäden, die das Saalfelder Marktfest zusammenhalten, zusammenlaufen. Was sieht man als Besucher? Einige Buden, Zäune, Securitys. Man hört Musik, isst und trinkt was und geht dann wieder nach Hause.

Das Org-Team zeigt Humor.
Das Org-Team zeigt Humor. © Dominique Lattich | Dominique Lattich

Wie viele Hände und Gehirne aber wirklich nötig sind, um das Fest vorzubereiten und am Laufen zu halten, wurde mir erst hier richtig bewusst: Es kommt gefühlt jede Minute jemand mit einem neuen Anliegen herein und erstaunlicherweise haben die Menschen mit den hellgrünen Bändchen um den Hals auch auf alles eine Antwort. Was die Besucher nämlich nicht sehen, sind die Absprachen mit den Künstlern, ihren bestens vorbereiteten und bewirteten Backstagebereich, Dienstpläne für alle Einsatzkräfte, Banner, Programmhefte, Bändchen für Akteure, Stromanschlüsse, die Lebensmittelüberwachung, Polizei, Rettungskräfte, Wasseranschlüsse, freilich auch Bauzäune und haufenweise Regeln, die eingehalten werden wollen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Dominique Lattich
Dominique Lattich © Dominique Lattich | Dominique Lattich

Und dabei, muss ich deutlich unterstreichen, bleiben die Leute im Hintergrund (in diesem kleinen Raum, in dem man schnell an den Rand des Lagerkollers kommen kann) noch immer freundlich, aufgeschlossen und heiter – egal, wie stressig es an der Basis wird. Und sie haben noch immer Humor – das zeigt spätestens das „Ork“-Plakat an der Tür. Vielleicht sehen wir uns dieses Wochenende mal auf dem Marktfest – Sie wissen ja jetzt, wo Sie alles finden.