Altenburger Land. Diese Woche wurde die Polizei im Altenburger Land ordentlich gefordert. Die Meinung einer Redakteurin aus dem Altenburger Land.

Wenn ich an meine Woche zurückdenke, dann fällt mir zunächst ein, dass ich von Frühling ausgegangen bin, aber es sich leider wie Winter angefühlt hat. Die Temperaturen waren zum Teil morgens unter Null und die Frühblüher waren eingefroren. Daher schicke ich direkt als Wunsch raus, dass es nächste Woche richtig schön frühlingshaft wird.

Und natürlich erinnere ich mich auch lebhaft an die Themen der Woche zurück. Ganz vorn sind die Polizeimeldungen. Vor allem der erneute Fund eines bisher als ungefährlich eingestuften Pulvers in Schmölln. Ich bin ehrlich gesagt etwas sprachlos, dass in so kurzer Zeit zwei Polizeieinsätze an einer Schule nötig waren, weil jemand aus der Schülerschaft die Grenzen austesten musste. Das führte dann am Montag sogar so weit, dass andere Schüler Angst hatten, das Schulgebäude zu betreten und am Unterricht teilzunehmen. Und genau da hört der Spaß für mich auf. Ich kann mich nicht hineinversetzen, warum man eine solche Aktion umsetzt und ich kann mich noch weniger hineinversetzen, warum man anderen Angst einjagen muss. Es ist für mich erschreckend, wie grenzenlos manche Menschen, und nicht nur junge Menschen, sind. Aber ich finde, wenn junge Menschen derart nach Aufmerksamkeit rufen, dann stimmt irgendetwas in deren Umfeld nicht.

Zum Ende der Woche hin verunglückte zudem in Nobitz ein 65-jähriger Mann bei Arbeiten im Wald. Angehörige, welche sich um den Verbleib des Mannes sorgten, fanden den 65-Jährigen eingeklemmt unter einem Baum. Der Verletzte wurde nach seiner Bergung aufgrund seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum nach Jena geflogen. Das ist natürlich ebenso schockierend und man kann nur das beste für den Mann hoffen.

Ich wünsche mir eine spannende nächste und vor allem temperaturmäßig warme Woche mit weniger schockierenden Polizeimeldungen für die Region Altenburger Land.

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