Dart-Spektakel ohne den Wegbereiter

Ein Kommentar von Thomas Rudolph

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Ab dem heutigen Donnerstag ist es wieder soweit. Die Darts-Pfeile fliegen durch die heiligen Räume des Alexandra Palace in London – rund drei Wochen, bis am Neujahrstag der neue Weltmeister gefunden ist.

Auf eine, wenn nicht die Ikone müssen die Fans jedoch verzichten. Nach 24! Jahren ist Phil Taylor zum ersten Mal nicht mehr dabei. Die Legende und Wegbereiter des Sports hatte in diesem Jahr seine Laufbahn beendet und wird das Spektakel wahrscheinlich vom Bildschirm aus verfolgen.

Was er sieht, darf er sich zu großen Teilen auf die eigenen Fahnen schreiben. Längst in Darts nicht mehr nur ein Kneipensport, der in verrauchten Hinterhof-Spelunken betrieben wird. Das Spiel der Pfeile hat sich zu einer millionenschweren Sportart mit Fans auf aller Welt entwickelt. Ikonen wie Taylor ist es zu verdanken, dass das Gesamtpreisgeld stattliche 2,5 Millionen Pfund beträgt. Wer Darts professionell spielt und erfolgreich ist, kann schnell zum Millionär werden.

Auch ist der Sport viel internationaler und vielfältiger geworden. Mit Max Hopp, Martin Schindler, Robert Marijanovic und Gabriel Clemens sind gleich vier Deutsche im Feld vertreten. Darts wird auch hierzulande immer ernsthafter betrieben.

Selbst die Damenwelt ist erstmalig vertreten. Lisa Ashton aus England und die Russin Anastassija Dobromyslowa wollen zeigen, dass sie ernsthafte Konkurrentinnen für die Männerwelt sind. Ob es ihnen gelingt, wird sich zeigen – nicht nur Phil Taylor ist gespannt.

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