Erfurt. Was ein Positionspapier für bessere kulturelle Bildung und Teilhabe in Thüringen empfiehlt:

Um Musik, Theater oder Malerei zu persönlichen Erfahrungen zu machen, arbeiten derzeit etwa 450 Thüringer Schulen mit Akteuren aus den verschiedenen kulturellen Bereichen zusammen. Die Nachfrage nach solchen außerunterrichtlichen Angeboten sei groß, solche Kooperationen sollten gefördert und ausgebaut werden, konstatiert der Kulturrat Thüringen. Zum Beispiel mit einem gemeinsamen Online-Auftritt, der Projekte sichtbarer macht und die Akteure vernetzt.

Ehrenamt muss auch im kulturellen Bereich gestärkt werden

Zu finden ist dieser Vorschlag in einem Positionspapier, das der Kulturrat des Freistaates am Dienstag vorstellte. Es bündelt Empfehlungen, wie kulturelle Bildung und Teilhabe in Thüringen künftig noch besser aufgestellt werden können. Dazu gehört der Wunsch vieler Vereine nach bürokratieärmeren und transparenten Förderverfahren. Die angekündigten jährlichen Förderberichte seien zeitnah umzusetzen. Vorgeschlagen wird die Einrichtung einer landesweiten Servicestelle, die Informationsfluss und Vernetzung vereinfachen soll.

Neben Schule, Inklusion und Fragen von Förderung und Finanzierung, nimmt das Papier auch das Ehrenamt besonders in den Fokus. Im überwiegend ländlichen Thüringen sehen die Autoren auch im kulturellen Bereich das Ehrenamt als einen wichtigen Träger, den es zu stärken gilt.

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