FDP-Treffen in Saalfeld: Röhlinger tritt nicht mehr an für Bundestag

Die FDP wählt ihren Landesvorstand und die Wahl-Bewerber für die Bundestagswahl.

Peter Röhlinger (FDP) war von 1990 bis 2006 Oberbürgermeister der Stadt Jena.

Peter Röhlinger (FDP) war von 1990 bis 2006 Oberbürgermeister der Stadt Jena.

Foto: zgt

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Erfurt. Thüringens FDP bringt sich für kommende Wahlen in Stellung. Beim Landesparteitag am Wochenende in Saalfeld sollen etwa 200 Delegierte den Landesvorstand sowie die Kandidaten für die Bundestagswahl wählen, wie der Landesvorsitzende Uwe Barth gestern in Erfurt sagte.

Darüber hinaus soll ein Grundsatzprogramm diskutiert werden. Als Gastredner wird Außenminister Guido Westerwelle erwartet. Der Parteitag werde nicht zuletzt wegen Westerwelles Besuch bundes- und landespolitisch geprägt sein, sagte Barth. Erwartet wird eine "Rede an die Parteiseele", wie Generalsekretär Patrick Kurth sagte. Außerdem werde ein Grundsatzprogramm vorgestellt, das beim nächsten Parteitag im Frühjahr 2013 verabschiedet werden soll.

"Das Wochenende ist für den Landesverband der Startschuss in den Wahlkampf zur Bundestagswahl", sagte Barth. Der seit 2003 amtierende FDP-Landeschef stellt sich am Samstag gemeinsam mit dem kompletten Parteivorstand zur Wahl. Gegenkandidaten für den Parteivorsitz oder Stellvertreterposten seien bislang nicht bekannt.

Ebenfalls ohne Gegenkandidat ist Patrick Kurth für den Spitzenplatz auf der Landesliste zur Bundestagswahl 2013. Jenas Ex-OB Peter Röhlinger, der zuletzt auf Listenplatz zwei in den Bundestag einzog, trete hingegen nicht mehr an, sagte Barth. Mehrere Kandidaten hätten sich gemeldet. Die FDP wählt damit nach eigenen Angaben als erste Partei in Thüringen ihre Kandidaten für die Bundestagswahl.

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