Neuer Donnerstagsclub für Kinder und Eltern in Altenburg

Altenburg  Das Studio Bildende Kunst des Lindenau-Museums bietet wöchentlich offene Werkstätten ab Vorschulalter an

Teilnehmer des Ferien-Malkurses „Eingefroren – Aufgetaut!“ im Studio Bildende Kunst.

Teilnehmer des Ferien-Malkurses „Eingefroren – Aufgetaut!“ im Studio Bildende Kunst.

Foto: Andreas Bayer

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Ein neues Angebot bereichert die Kurse im Studio Bildende Kunst. In diesem Herbst gibt es erstmals die „Offenen Werkstätten am Donnerstag“, die schon nächste Woche ab dem 19. September starten. Entwickelt wurde dieses Vorhaben von Dozenten des Studios für Kinder ab etwa fünf bis zum Alter von zehn Jahren, die mit ihren Eltern oder Großeltern aktiv werden möchten. „Der Förderverein hatte die Idee, weil bei den Kursen für Vorschulkinder oft auch die Eltern dabei bleiben und mitmachen wollten“, sagt Museumspädagogin Ulrike Weißgerber.

Diesem Bedarf wolle man nun gerecht werden. Gemeinsam können nun im wöchentlichen Rhythmus Ideen für Spiele, Objekte und Bilder erdacht und umgesetzt werden. Drei Stunden lang, jeweils zwischen 15 und 18 Uhr, kann gemeinsam an den künstlerischen Projekten gearbeitet werden, auch über mehrere Wochen hinweg. Anregung und Unterstützung geben dabei die Künstler und Kunsthandwerker. Holzbildhauerin Susann Schade, Malerin und Grafikerin Therese Heller sowie Keramikerin Doreen Kaiser stehen dafür bereit. Falls Interesse besteht, kann mit der Museumspädagogin auch das Haus erforscht werden. Sammlungen und Sonderausstellungen des Lindenau-Museums stehen den Kursteilnehmern offen.

„Nicht immer wird alles erreichbar sein, aber alle Werkstätten werden donnerstags geöffnet sein“, so Weißgerber, die auch für den Ablauf verantwortlich zeichnet. Vorgesehen sind für den Herbst zwei Themen. Ab kommendem Donnerstag dreht sich alles um das Spiel. So können Windspiele, eine Murmelbahn aus Keramik und Geschicklichkeitsspiele aus Holz entstehen. Auch kleine Figuren, Gefäße, Tiere und Schmuck aus Ton, Papier und Holz werden entstehen. Der Auftakt zum Kennenlernen wird mit großen Malereien auf Packpapier unter dem Titel „Ich und Du“ gestaltet.

Auch in den Herbstferien werden die Werkstätten durchgängig geöffnet sein. Passend zum Humboldt-Jubiläum gibt es die Idee, einen Sammlungskasten zu bauen und mit schönen Fundstücken und eigenen kleinen Kunstobjekten zu füllen.

Ab dem 24. Oktober läutet das Studio mit dem zweiten Themenkomplex die Vorfreude auf die Adventszeit ein. Rechtzeitig, bevor das erste Lichtlein brennt, können die Teilnehmer ihren eigenen Adventskalender herstellen. Dazu passend können Weihnachtsgeschenke wie Bilderwürfel, Schmuck aus Holz oder Untersetzer, Leuchter und Figürliches aus Ton gestaltet werden. Räucherfiguren, Schmuck aus Ton und Holz, Pop-Up-Karten oder kleine Faltbücher schweben den Künstlern ebenfalls vor.

Neben dem Werkeln mit Ton, Papier und Holz ist Kritzeln, Malen und Drucken angesagt. Das Projekt wird gefördert vom Landratsamt Altenburger Land, Fachbereich Soziales, Jugend und Gesundheit. Der Teilnehmerbeitrag für einen Erwachsenen mit bis zu zwei Kindern beträgt zehn Euro pro Termin. Jeder weitere Teilnehmer einer Familie, ob groß oder klein, zahlt zwei Euro.

Anmeldung unter Telefon: 03447/ 89 55 47 oder Mail: weissgerber@lindenau-museum.de

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