Schmölln. Termine und Veranstaltungen, die man vielleicht nicht verpassen sollte. Messen, Vorträge, Informationen

3. Berufs- und Studienorientierungsmesse

Meuselwitz. Am kommenden Mittwoch, 6. März, findet von 16 bis 19 Uhr die 3. Berufs- und Studienorientierungsmesse des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasiums Meuselwitz statt. Es ist ein von den Eltern der Schüler initiiertes Projekt. Mit deren Unterstützung wird die Veranstaltung vonseiten der Schule organisiert.

Der Messeschwerpunkt liege auf der Präsentation von regionalen Unternehmen, Hochschulen und wohnortnahen Universitäten, um den Schülern im Dreiländereck Perspektiven betreffend Ausbildung, Studium, Duales Studium sowohl in unserer Region als auch für unsere Region aufzuzeigen, heißt es in der Ankündigung.

Vor zwei Jahren fand die 1. Messe des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasiums Meuselwitz noch mit einer überschaubaren Anzahl von 18 Teilnehmern statt, ein Jahr später waren es schon ca. 30 Messeteilnehmer, die Ihre Möglichkeiten vorgestellt haben. Dieses Jahr konnten wir knapp 50 Unternehmen, Hochschulen, einschließlich einer Universität dafür gewinnen, den Schülern im Dreiländereck ihre Perspektiven aufzuzeigen.

„Mittwochs um 5“ für Wissen, Austausch und Inspiration

Altenburg. Engagierte Vereinsakteure aus dem Altenburger Land haben in den kommenden Monaten bis Juni einen neuen Anlaufpunkt, um gemeinsam grundlegende Themen der Vereins- und Kulturarbeit zu erkunden. Bei „Mittwochs um 5“ geht es um Wissensaustausch, Perspektivenwechsel und gemeinsames Wachstum. Die dreistündigen Veranstaltungen sind maßgeschneidert für ehrenamtlich geführte Vereine und bieten fachliche Impulse von externen Experten sowie inspirierende Einblicke ins Praxisleben regionaler Akteure.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation von Kultur Land Bilden, einem Weiterbildungsverbund des Thüringer Theaterverbandes, der LAG Soziokultur Thüringen und der LAG Spiel und Theater in Thüringen, sowie dem Projekt „Der fliegende Salon – Kulturaustausch im Altenburger Land“, welches durch TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel und die Thüringer Staatskanzlei gefördert wird.

„Mittwochs um 5” findet im KroneZwei – dem Kulturaustauschladen, Kronengasse 2 in Altenburg statt. Die Teilnahme ist komplett kostenfrei. Eine Anmeldung über die Internetseite von Kultur Land Bilden ist jedoch erforderlich. Am kommenden Mittwoch, 6. März, geht es von 17 bis 20 Uhr um das Thema „Gewusst wie! – Entdeckt Fördermöglichkeiten für eure Projekte“.

Louis Marcoussis, Le Comptoir, 1920, Blatt 6 der Mappe: Die Schaffenden. Eine Zeitschrift in Mappenform (3. Jg., 4. Mappe), Ätzradierung, Aquatinta, Kaltnadelradierung,
Louis Marcoussis, Le Comptoir, 1920, Blatt 6 der Mappe: Die Schaffenden. Eine Zeitschrift in Mappenform (3. Jg., 4. Mappe), Ätzradierung, Aquatinta, Kaltnadelradierung, © Funkemedien Thüringen | Lindenau-Museum Altenburg/Mareike Möller

Ein Stück von dir bleibt da

Altenburg. Anlässlich der Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen 2024 hält Karoline Schmidt, Kunsthistorikerin am Lindenau-Museum Altenburg, am Donnerstag, 7. März, 18 Uhr, in der Kunstgasse 1 einen Vortrag unter dem Titel „Ein Stück von dir bleibt da“. Darin beleuchtet sie jüdische und nicht-jüdische Künstlerinnen und Künstler in der Sammlung des Kunstmuseums. Der Eintritt ist frei.

Die Grafische Sammlung des Lindenau-Museums gehört zu den umfangreichsten im mitteldeutschen Raum. Anlässlich der jüdisch-israelischen Kulturtage Thüringen 2024 widmet sich Karoline Schmidt diesem besonderen Museumsbestand in einem Vortrag. Im Fokus stehen grafische Arbeiten jüdischer und nicht-jüdischer Künstlerinnen und Künstler.

Alle wurden durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 und den zunehmend wachsenden Antisemitismus beeinflusst, verändert oder gar vernichtet. Die Motive der vorgestellten Arbeiten zeigen Porträts, Landschaften oder Illustrationen, in denen individuelle künstlerische Handschriften, aber auch persönliche Glaubensbekenntnisse zum Ausdruck kommen.

In ihrem Vortrag wird Karoline Schmidt auf die unterschiedlichen Lebensläufe eingehen. Dabei illustriert sie zugleich, welche Themen in den Werken der jüdischen wie nicht-jüdischen Künstlerinnen und Künstler im Vordergrund standen und ob sie weiterhin künstlerisch tätig sein konnten.

Theater Altenburg Gera lädt zum Zombie-Bootcamp im Audimax ein

Das Theater Altenburg Gera setzt mit einem Liveevent an der Dualen Hochschule Gera Eisenach am Samstag, den 9. März um 18:00 Uhr seine transmediale Theaterserie „√My“ fort.

Derzeit ist die zweite Folge der Science Fiction Geschichte „√My – Episode II: Finsternis unter der Kuppel“, in der die letzten Überlebenden der Menschheit unter einer gigantischen Glaskuppel nach einer Rettung der Spezies suchen, in der Bühne am Park Gera zu sehen. Das Publikum kann sich bei „√My“ über die begleitende App im fiktiven Stadtstaat Mytopia einbürgern lassen und bei den Vorstellungen mitbestimmen, wie die Handlung weitergeht.

Erst kürzlich hat ein mytopischer Forschungstrupp herausgefunden, dass es wider Erwarten noch Leben außerhalb der Kuppel gibt. Um mehr über die merkwürdigen Wesen herauszufinden, die dort ihr Unwesen treiben, soll nun eine Expedition ausgesendet werden. Das Publikum wird dabei von Wissenschaftler F-257 (Schauspieler Valentino Fortuzzi) und seinem Team in einem Brettspiel-Bootcamp für den gefährlichen Einsatz außerhalb der Kuppel vorbereitet. Nur die klügsten, geschicktesten und nervenstärksten Mytopen können gewinnen. Den letzten beißen die Zombies. Mit einer spannenden Mischung aus Schauspiel und Spieleabend können sowohl Fans des Projektes, als auch Neueinsteiger in die Welt von Mytopia am Samstag, den 9. März im Audimax der Dualen Hochschule Gera-Eisenach (Weg der Freundschaft 4 in Gera) eintauchen. Der Eintritt ist frei.