Schmölln. Auf die Räder, fertig, los: Schmölln feiert Stadtradeln 2024 und ehrt 2023er Sieger Steffen Romisch.

Schmölln. Bürgermeister Sven Schrade (SPD) gratulierte kürzlich zur vergangenen Sitzung der AG Fahrradfreundliche Stadt Schmölln (AGFS) Herrn Steffen Romisch zum ersten Platz beim Stadtradeln 2023.

Herr Romisch war einer von insgesamt 20 aktiven Radlern und erreichte mit 458 erradelten Kilometern die erste Platzierung. Damit vermied er 74,1 kg CO2 (Kohlenstoffdioxid). Der Zweit- sowie Drittplatzierte konnte zum Termin nicht vor Ort sein und bekommen ihren Preis zu einer anderen Gelegenheit nachgereicht.

Schmölln erstmalig 2023 dabei

Vom 8. September bis 28. September 2023 fand die erste „Stadtradel“-Aktion in Schmölln statt. Zwei Teams stellten sich der neuen Herausforderung. Das Team „Freizeitradler“ schnitt mit insgesamt 12 aktiven Fahrradfahrern und durchschnittlich 115,4km pro Kopf beziehungsweise insgesamt 145 Fahrten minimal besser ab, als das „Offene Team“ mit 8 aktiv Radelnden und durchschnittlich 128,3km pro Kopf beziehungsweise insgesamt 104 Fahrten.

Die Freizeitradler erradelten gemeinsam 1.384 Kilometer, das offene Team 1.026 Kilometer. „Die Beteiligung in 2023 war ein guter Start, ist aber definitiv noch ausbaufähig“, resümiert Bürgermeister Sven Schrade. „Das Stadtradeln ist eine schöne Initiative, um sportliche Aktivität mit Umweltschutz zu verbinden. Wir beteiligen uns daher in diesem Jahr wieder am Projekt und hoffen, dass die Resonanz 2024 noch größer wird. Das Stadtradeln soll ein fester Bestandteil der Schmöllner Fahrradkultur werden.“

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Schmöllner Teilnahme am Stadtradeln auch 2024 geplant

Die Stadt Schmölln wird auch in diesem Jahr wieder beim Stadtradeln teilnehmen. Der Aktionszeitraum ist für den 5. bis 25. August 2024 geplant.

Hintergrund: Beim Wettbewerb „Stadtradeln“ geht es um den Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.