Altenburger Land. Von Posaunenklängen bis Straußenfarm im Altenburger Land: Besucher aus Partnerstädten entdecken Schmöllns Vielfalt und diskutieren zukünftige Projekte.

  • Kulturelle Vielfalt verbindet Partnerstädte.
  • Eintrag ins Goldene Buch als Höhepunkt.
  • Langjährige Zusammenarbeit gewürdigt.

Vom Donnerstagabend bis Sonntagfrüh waren Vertreter aus Vereinen und der Stadtverwaltung aus Dobele, Žďár nad Sázavou und Mühlacker Gäste des Vereins Schmölln international und der Schmöllner Stadtverwaltung in der Sprottestadt und umliegenden Ortschaften unterwegs.

Ein, wie die Gäste im Verlaufe ihres Besuches immer wieder sagten, abwechslungsreiches und mit vielen Bonbons bestücktes Programm, das sich der Vorstand und Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben einfallen lassen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Schmölln als Höhepunkt

Höhepunkt war der Eintrag der Gäste am Sonnabendabend ins Goldene Buch der Stadt im Rahmen eines Festaktes, der allerdings im Reussischen Hof und nicht im Ratssaal des Schmöllner Rathauses durchgeführt wurde. Infolge der am Sonntag bevorstehenden Wahl auch in den Räumen des Rathauses standen die Räumlichkeiten dort nicht zur Verfügung.

Verständnis entwickeln für ein friedliches Zusammenleben

Bürgermeister Sven Schrade (SPD) und die Vorsitzende des Vereins Schmölln international, Doreen Schnell, begrüßten die Gäste aus den Partnerstädten, Schmöllner Stadträte und Vorstandsmitglieder des Vereins im Reussischen Hof. Oberbürgermeister Frank Schneider aus Mühlacker, Jarda Hedvičák, stellvertretender Bürgermeister aus Žďár, sowie Agris Vilks, Exekutivdirektor Stadtverwaltung Dobele, würdigten die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit ihrer Städte mit der Knopfstadt. Sie betonten übereinstimmend, wie wichtig freundschaftliche Bande auch zwischen Städten verschiedener Länder sind, um Verständnis füreinander zu entwickeln und um das friedliche Miteinander zu leben.

Im Anschluss daran trugen sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Diesem festlichen Anlass wohnte auch die Schmöllner Knopfprinzessin Constanze I. bei, die auch begehrte Gesprächspartnerin für die Vertreter aus den Partnerstädten war.

Posaunenchor, Betriebsbesuch und Altenburger Museen erlebt

Mit der Verabschiedung am Sonntagfrüh endete ein viertägiger Aufenthalt mit einem reichhaltigen Programm. Am Hillerturm waren die weit gereisten Gäste mit Klängen des Posaunenchores Schmölln-Großstöbnitz hoch oben vom Turm zum Begrüßungsabend mit Vertretern der Schmöllner Vereine und Stadtratsmitgliedern am Donnerstagabend empfangen und durch Mitglieder des Vereins Schmölln international bewirtet worden. Begrüßt wurden sie vom ersten Beigeordneten der Stadt, Ralf Gleitsmann, Vereinsvorsitzender Doreen Schnell und Stellvertreterin Petra Herrmann-Hensel.

Am Freitag besuchten die Gäste, begleitet von Vertretern des Vereins, dem Bürgermeister und Stadträten, die Framo GmbH im Gewerbegebiet Beerwalde. Dort erfuhren sie Interessantes zur Umrüstung von herkömmlichen Lkws auf Elektroantrieb und die Herstellung der dafür erforderlichen Batterien. Sie durften im Anschluss an den Betriebsrundgang mit den Elektro-Lkws eine Probefahrt unternehmen und staunten nicht schlecht über die Beschleunigung und das geräuscharme Fahren.

Vom modernen Lkw umgestiegen auf historischen Diesel-Bus

Nach der Fahrt mit dem Lkw, mit modernster Technik ausgestattet, stiegen sie in einen historischen uralten Diesel-Bus, um sich in Altenburg über Schloss und Lindenau-Museum bei einem Rundgang durch Roland Krischke informieren zu lassen. Der Abend klang im Lohsengarten aus.

Am Sonnabend wohnten sie dann der Ausstellungseröffnung im Schmöllner Rathaus bei. Dort waren Fotos aus den drei Partnerstädten Schmöllns und der Knopfstadt selbst ausgestellt, die Schüler angefertigt hatten.

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Danach ging es zur Straußenfarm Burkhardt nach Hartha. Paul Burkhardt führte die Gäste durch die Farm und informierte in amüsanter Form über die Aufzucht und Haltung der Tiere bis zu ihrem vorbestimmten Ende in der Pfanne, über Körperbau, Verhalten der Tiere und einiges mehr. Er musste auch zahlreiche Fragen beantworten. Am Ende durften die Gäste das Endprodukt verkosten.

Viele Impulse für die weitere Zusammenarbeit

Im Anschluss daran wurde die Bockwindmühle, gleich um die Ecke, besichtigt. Markus Friese vom Verein Altenburger Bauernhöfe sorgte hier für die nötigen Informationen. Impulse für die weitere Zusammenarbeit wurden in vielen Gesprächen im Laufe der Tage gegeben. Verabschiedet am Sonntag früh vor dem Hotel Baum auf dem Brückenplatz, kehrten sie mit vielen unvergesslichen Eindrücken, wie sie mehrfach betonten, wieder zurück in ihre Heimatstädte.

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