Zeulenroda-Triebes. In Zeulenroda-Triebes startet 3,5 Millionen teure Innovation für effiziente Türenproduktion im Neuform Türenwerk

Eine Innovation für effiziente Türenproduktion beim Türenhersteller Neuform am Standort Zeulenroda-Triebes ist derzeit in Arbeit: Eine neue Einfräslinie, ein hochmoderner Maschinenkomplex, befindet sich im Aufbau und verspreche eine signifikante Verbesserung in verschiedenen Aspekten der Produktion, so das Unternehmen.

Das CNC-Bearbeitungszentrum von Maschinenhersteller MKM setze auf eine „herausragende Technologie“, um alle Fräsarbeiten an der Türkante zu realisieren – von Bändern über Schlösser bis hin zu Innentürschließern (ITS). Dieser Ansatz ermögliche eine effizientere Produktion, was zu einer erheblichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen führen soll. Mit drei Mitarbeitern als Maschinenbediener und Kontrolleure werde die Einfräslinie betrieben, teilt Neuform mit. Eine automatische Reinigung durch Rüttelstationen und Bürsten erleichtere die Arbeit der Mitarbeiter erheblich und trage zu einer wesentlichen Verbesserung der Ergonomie bei. Ein entscheidender Vorteil des Bearbeitungszentrums liege in der erleichterten Kontrolle der Türen.

Ein Kran hebt die schweren Maschinenteile für die neue Einfräslinie in die Produktionshalle des Werkes in Zeulenroda-Triebes.
Ein Kran hebt die schweren Maschinenteile für die neue Einfräslinie in die Produktionshalle des Werkes in Zeulenroda-Triebes. © Sonja Schneider | Sonja Schneider

Dank drehbarer Einspannung könne das Fachpersonal die Türen leichter inspizieren. Die automatische Etikettierung der Türen sei ein weiteres Highlight, das die Effizienz steigere. Die Gesamtstückzahl, die die Maschine pro Schicht bewältigen soll, liegt bei 350 Türen im durchschnittlichen Produktmix des Zeulenrodaer Türenherstellers. Damit soll dann eine jährliche Produktionskapazität von rund 80.000 Türen je Schicht möglich sein, ist aus dem Standort in Zeulenroda-Triebes zu hören. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf etwa 3,5 Millionen Euro, einschließlich Förderstrecke und Flächenportal, welches der zweite Schritt der geplanten Umbaumaßnahmen sein soll. Der Produktionsstart der neuen Einfräslinie ist für Ende April geplant, der Abschluss des kompletten Umbaus für den August 2024.

Effiziente Motoren, setzen Bremsenergie der gesamten Anlage wieder zur Verfügung

Die Einfräslinie zeichne sich nicht nur durch ihre Leistung aus, sondern auch durch ihre Umweltfreundlichkeit, erklärt die Firma weiter. Es würden hierzu effiziente Motoren eingesetzt, welche zusätzlich ihre Bremsenergie über die Schaltschranktechnik der gesamten Anlage wieder zur Verfügung stellen. Eine Ersparnis von etwa 30.000 Kilowattstunden im Jahr sollen möglich sein.

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„Die MKM Einfräslinie markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Produktion bei Neuformtür und setzt einen klaren Fokus auf Effizienz, Umweltfreundlichkeit und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen“, heißt es zum Schluss. Das sei ein großer Fortschritt des Türenherstellers für die Zukunft.