Diavortrag in Eisenberg: Mit dem Rad der Sonne entgegen

Fahrradreisender Thomas Meixner fuhr bis Wladiwostok – mit dem Fahrrad der Sonne entgegen.

Fahrradreisender Thomas Meixner fuhr bis Wladiwostok – mit dem Fahrrad der Sonne entgegen.

Foto: Thomas Meixner

Eisenberg.  Radreisender Thomas Meixner aus Sachsen-Anhalt berichtet in Eisenberg von seiner Fahrt durch die Ukraine und Russland

Die Jahre vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine nutzte Weltenradler Thomas Meixner, um den Fernen Osten Russlands zu besuchen. Eine seiner Reisen führte ihn von seiner Heimat Sachsen-Anhalt auf dem Landweg nach Wladiwostok am Pazifik. Davon wird er in seiner Diashow erzählen, zu der Meixner am Donnerstag, 26. Januar, 19 Uhr, in die Stadthalle Eisenberg einlädt. Die Reise ging durch Polen, die Ukraine und Moldawien, wo er überall auf gastfreundliche Menschen traf. Aber auch mit der Geschichte, vor allem des Zweiten Weltkrieges, wurde er auf diesem Streckenabschnitt konfrontiert. Das verstärkte sich noch, als er Wolgograd erreichte, wo in einer riesigen Schlacht im Weltkrieg Zehntausende Soldaten ihr Leben ließen. Weiter ging es durch das riesige Kasachstan und durch die grüne Taiga, vorbei am Baikalsee. Schließlich gelangte der Weltenradler nach Wladiwostok, wo auch die längste Eisenbahnstrecke der Welt ihren letzten Bahnhof hat. Nach mehr als fünf Monaten und 16.630 Kilometern in den Waden kehrte Thomas wohlbehalten zurück.