Notfallrucksack und Wärmebildkamera für die Feuerwehren in Renthendorf und Hellborn

Veit Höntsch
| Lesedauer: 2 Minuten
Eine Wärmebildkamera vom Typ FLIR K2 übergaben Bernd Lohmann (li) und Christoph R. Bauer (re) von der Sparkassenversicherung an die Renthendorfer Feuerwehr. Mirco Mathes (2.v.l.) und Andreas Seidemann 2.v.r.) übernahmen diese. Zusätzlich übergab Bürgermeister Heiko Willsch (Mitte) einen Notfallrucksack an die Wehr von Renthendorf/Hellborn.

Eine Wärmebildkamera vom Typ FLIR K2 übergaben Bernd Lohmann (li) und Christoph R. Bauer (re) von der Sparkassenversicherung an die Renthendorfer Feuerwehr. Mirco Mathes (2.v.l.) und Andreas Seidemann 2.v.r.) übernahmen diese. Zusätzlich übergab Bürgermeister Heiko Willsch (Mitte) einen Notfallrucksack an die Wehr von Renthendorf/Hellborn.

Foto: Veit Höntsch

Renthendorf.  Kleine Wehren bekommen wertvolle Ausrüstung, die auch bei Unfällen einsetzbar ist.

FLIR K2 so heißt die neue Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr von Renthendorf und Hellborn und hat einen Wert von 1.600 Euro. Bernd Lohmann und Christoph Bauer von der Sparkassenversicherung übergaben das wertvolle Stück in dieser Woche an die Wehr aus Renthendorf. Andreas Seidemann von der Feuerwehr im Ortsteil Hellborn und Mirco Mathes von der Feuerwehr Renthendorf nahmen die Kamera in Empfang.

„Vor gar nicht all zu langer Zeit hätten wir die Kamera durchaus gut gebrauchen können“ sagt Seidemann. Christoph Bauer erläuterte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wärmebildkamera. So dient sie nicht nur dazu, verborgene Glutnester aufzufinden, sondern kann selbst bei Verkehrsunfällen helfen, Fahrzeuginsassen zu finden, bei elektrischen Anlagen erhöhte Wärmestrahlung ermitteln oder ähnliches. Selbst für die Lagebeurteilung bei Gefahrgutunfällen ist die Wärmebildkamera ein sehr gutes Hilfsmittel. Er sagt auch, dass diese Aktion der Sparkassenversicherung, Feuerwehren mit einer Wärmebildkamera auszustatten, in diesem Jahr ausläuft. Für die 19 Kameraden in Hellborn und 16 in Renthendorf kommt diese Neuausstattung gerade Recht, kann doch die Gemeinde eine derartige Investition nicht tätigen. Dies bestätigt auch Bürgermeister Heiko Willsch. Er sagte „auch wenn die Feuerwehr im Ort extrem wichtig ist, müssen wir doch immer wieder die Finanzen genau im Blick behalten.“ Dennoch hat er noch eine Überraschung: einen Notfallrucksack, welcher ebenso wie der kürzlich erhaltene Defibrillator im Hellborner Feuerwehrfahrzeug deponiert wird. „Ich bin im Rettungsdienst tätig und weiß daher, dass die Feuerwehr als Ersthelfer sehr wichtig ist. Besonders in der ländlichen Gegend, wo ein Rettungsfahrzeug bis zu 20 Minuten zum Einsatzort benötigen kann. Auch die Kameraden selbst können sich verletzen, benötigen einmal selbst erste Hilfe“. Der Rucksack ist DIN-gerecht für ein Feuerwehrfahrzeug ausgestattet mit Rettungsdecken, Verbandsmaterial, Abdeckplatten für Verbrennungen oder auch Beatmungshilfen. Nun seien für die nächsten Übungseinheiten etliche neue und wichtige Dinge vorhanden, deren Anwendung die Einsatzkräfte ausgiebig erproben könnten, hieß es aus der Runde.