Gera. Christian Spanagel, Projektleiter Kinder- und Familienzentrum Jumpers in Gera, über Wertschätzungszone

Im Supermarkt begegne ich der Mutter eines Mädchens, dem wir regelmäßig bei den Hausaufgaben helfen. Mit Tränen in den Augen bedankt sie sich für die Zeit, die wir uns für ihre Tochter nehmen. Sie muss viel arbeiten, sodass sie nicht immer so unterstützen kann, wie sie es sich wünschen würde.

Da sein im Alltag und für Krisen

Fünfmal pro Woche öffnen sich seit 2015 in der Kastanienstraße in Lusan die Türen unseres Kinder- und Familienzentrums „Jumpers – Jugend mit Perspektive“ für 40-70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit gesunden und günstigen Mahlzeiten, erschwinglicher Kleidung aus dem Kindersecondhandshop, kostenfreier Hausaufgaben- und Lernhilfe, 1:1-Begleitung, Gelegenheiten zum Spielen, sich Ausprobieren, Gestalten, Toben und gemeinsame Zeit verbringen, möchten wir im Stadtteil einen Beitrag dazu leisten, Familien zu stärken und die persönliche und schulische Entwicklung junger Menschen zu fördern.

Dabei sind wir Wertschätzungszone, Begegnungsraum, Hoffnungsort, Ideenwerkstatt und Potenzial- und Perspektivschmiede zugleich. Warum wir tun, was wir tun? Bei Jumpers glauben wir, dass jeder Mensch einzigartig und nach dem Bild Gottes gemacht wurde und es bedingungslos wert ist, beachtet, ermutigt und gefördert zu werden: mit einer Haltung des „Ich glaub‘ an dich!“ & „Du schaffst das“.

Wir wollen da sein, im Alltag und in Krisen, zuhören, trösten, helfen und ja, Gera-Lusan ein klein wenig „gerechter“ machen. Dabei sind wir „Gefäße“ des Heiligen Geistes (Gott in uns), dessen Kommen die christliche Kirche an Pfingsten feiert. Schauen Sie doch gern mal bei uns vorbei!

In diesem Sinne: Gesegnete Pfingstfeiertage!

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