Greiz/Zeulenroda-Triebes. So haben die Menschen in der Region das seltene Spektakel verfolgt und andere Meinungen zu den OTZ-Beiträgen.

Ein seltenes Spektakel ereilte die Menschen in der Nacht von Freitag auf Samstag, 10./11. Mai. Selbst im Landkreis Greiz erstrahlten deutlich und klar Polarlichter am Himmel. Wir zeigen Ihnen die schönsten Fotos, die uns die OTZ-Leser davon schickten.

Das Foto vom Polarlicht über Berga schickte OTZ-Leser Max Weißig. 
Das Foto vom Polarlicht über Berga schickte OTZ-Leser Max Weißig.  © Max Weißig | Max Weißig
Martina Kögler nahm dieses Foto im Himmel über Zeulenroda auf.
Martina Kögler nahm dieses Foto im Himmel über Zeulenroda auf. © Martina Kögler | Martina Kögler

„Mir bleibt nur ein Kopfschütteln“

Zu „Streit um Waikiki: Stadtrat von Zeulenroda-Triebes schickt die Stadtwerke in Insolvenz“ schreibt OTZ-Leserin Ursula Nitzschke:

„Voller Befremden hörte ich von dem Beschluss, die Stadtwerke und somit auch das Waikiki in die Insolvenz zu schicken. Sind sich die gewählten Vertreter der CDU nicht bewusst, welche Wüste hinterlassen wird. Millionen Fördermittel, welche zurückgegeben werden müssen. Nicht zu schweigen vom weiteren Ausfall des Schwimmunterrichts der dritten Grundschulklassen, wenn es kein Waikiki mehr gibt. Oder die Möglichkeiten für viele Menschen, ihre Gesundheit durch Gesundheitskurse zu verbessern. Wenn ich nicht sicher wäre, wen ich als Bürgermeister wählen werde, würde ich den CDU-Kandidaten wählen, damit er den Sumpf trocken legen könnte, den seine Partei angelegt hat. Mir bleibt nur ein Kopfschütteln.“

„Tränen in den Augen“

Zum gleichen Thema schreibt Sandra Hübschmann:

„Mit ganz viel Wehmut habe ich am Mittwoch die Stadtratssitzung verfolgt und mit Tränen in den Augen den Saal verlassen. Unser schönes Waikiki ist beerdigt. Das, wofür Zeulenroda Bekanntheit erlangt hatte, der Ort, den viele Menschen wöchentlich besuchten, um in die Sauna zu gehen, der vielen Kindern Spaß brachte und auch viele neue Bekanntschaften schuf – einfach weg. Und das auch noch unter Applaus. Wie kann man so hartherzig sein? Einfach unverständlich!

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Und das macht mich sogar etwas wütend. Ich kann es mir noch gar nicht richtig vorstellen, dass dieses Bad nie wieder seine Tür für uns öffnet. Im Moment denke ich an den letzten offenen Tag und ja, ich gebe offen zu, ich muss dabei weinen. Es ist ein bisschen, als würde man die Gette vom Rathaus herunterreißen. Ich bin unendlich traurig, dass es so weit kommen musste und hoffe doch sehr, dass es irgendwie irgendwann doch wieder öffnet. Manchmal gibt es eben doch Licht am Ende.

Von einer traurigen Bürgerin, die hier geboren wurde, die hier arbeitet, die hier lebt und jeden Moment in dieser Region genießt! Eben weil es hier so schön ist und andere uns dafür beneiden!“

Weitere Nachrichten aus der Region

Tatkräftig unterstützt

Zu einem Arbeitseinsatz in der Kindertagesstätte Reinsdorf schreibt Leiterin Sylvia Milde:

„Die Kinder und Erzieher des Kindergartens Reinsdorf bedanken sich recht herzlich bei allen Eltern und Kindern, welche uns zu unserem Arbeitseinsatz tatkräftig unterstützten, sowie unterschiedliche Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellten.
Besonderer Dank geht an dieser Stelle an das Reinsdorfer Unternehmen „Pinsel Nitsche“, welche dem Kindergarten über 50 Pinsel sponserten, sowie Sternquell und Bad Brambacher für die Getränke. Gemeinsam mit den Eltern konnten verschiedenste Malerarbeiten im Außenbereich vollzogen werden. Zusätzlich wurden die Sand- und Pflanzenflächen erneuert.“

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Wir behalten uns vor, Texte zu kürzen. Leserbriefe und auch Leserfotos senden Sie bitte per E-Mail an greiz@funkemedien.de