Ehemalige Greizer Fußballer wollen sich treffen

Greiz.  Ehemalige Fußballer aus Greiz wollen bei einem Treffen über vergangene Erfolge sprechen. Der Fußball in Greiz hat eine lange Tradition.

Vor fast 30 Jahren entstand dieses Bild vom Aufsteiger zur Thüringenliga 1991, 1. FC Greiz. Hinten von links: Betreuer Conny Wagner, Mario Lämmer (verstorben), Jörg Schneider, Frank Brettfeld, Uwe Müller, Mario Himmer, Kapitän Jens Schulze, Mario Mohr, Trainer Wolfgang Hoyer. Vorn von links: Sven Asmuss, Frank Rogel, Ralf Brettfeld, Jens Pfeifer, Marco Vogel, Alexander Boldt.

Vor fast 30 Jahren entstand dieses Bild vom Aufsteiger zur Thüringenliga 1991, 1. FC Greiz. Hinten von links: Betreuer Conny Wagner, Mario Lämmer (verstorben), Jörg Schneider, Frank Brettfeld, Uwe Müller, Mario Himmer, Kapitän Jens Schulze, Mario Mohr, Trainer Wolfgang Hoyer. Vorn von links: Sven Asmuss, Frank Rogel, Ralf Brettfeld, Jens Pfeifer, Marco Vogel, Alexander Boldt.

Foto: 1. FC Greiz

Mit „Weißt Du noch...?”, “Kennst Du....?”, “Das waren noch Zeiten...” oder „Was macht eigentlich....?“ beginnen die meisten Fragen, wenn man Bekannte und Freunde lange nicht gesehen hat. In eine solche Fragerunde möchten sich in absehbarer Zeit ehemalige Fußballer, Trainer, Betreuer, Funktionäre und Schiedsrichter begeben, die einen Großteil ihres Fußballerlebens, ihrer Karriere, auf dem Greizer Tempelwald zugebracht haben.

Egal, wie der Verein in den jeweiligen Epochen und Spielklassen hieß: FC Greiz, BSG Fortschritt, ISG, BSG Greika, 1. FC/Chemie und 1. FC Greiz haben den Fußball in der Stadt bestimmt und geprägt. Und auch heute ist das noch so.

Fußballer wollen über vergangene Zeiten sprechen

Nun haben einige Ehemalige die Idee, ein Wiedersehen aller Greizer Fußballer von den Anfängen bis circa zur Jahrtausendwende zu organisieren, egal, ob sie zwischendurch in Jena (wie Konrad Weise und Rainer Schlutter) oder Chemnitz (wie Jürgen Bähringer) waren und mit oder ohne Unterbrechungen dem Greizer Fußball die Treue hielten.

Der ehemalige Greizer Torjäger Jens Schulze hat sich nun vor den Karren gespannt und will mit Hilfe seiner Kontakte solch ein Wiedersehen auf die Beine zu stellen. Als Kontaktmöglichkeit steht Jens Schulzes E-Mail-Adresse oder die Gaststätte Waldberghöh von Jürgen Knoll auf dem Reißberg hinter der „04” zur Verfügung.

Der Initiator verspricht schon heute ein unvergessliches Wiedersehen. Es soll ja so schnell als möglich zustande kommen, bevor womöglich dieser oder jener nicht mehr kommt oder kommen kann. Mit dem Treffen setzt der Diplom-Geograph mit ein paar anderen ehemaligen Kickern einen lang ersehnten Wunsch vieler ehemaliger Spieler der Tempelwald-Vereine um.

Treffen soll im Juni stattfinden

Jens Schulze selbst hat aktiv von 1966 bis 1997 bei den Tempelwald-Vereinen gekickt. Erst dann ist er zum Ende seiner Laufbahn noch beim Hainberger SV, bei der SG Naitschau und beim Hohndorfer SV aktiv gewesen. Jetzt kickt der 60-Jährige zum Fithalten noch ein bisschen bei den Alten Herren von Motor Zeulenroda.

Nachdem sich recht viele Ehemalige gemeldet haben, werden Ort und Zeit des Treffens schnellstens publik gemacht. Bisher sieht es nach einem Tag drei Wochen nach Himmelfahrt im Juni aus.

Fußball in Greiz hat eine lange Tradition

Den bislang größten sportlichen Erfolg im Greizer Fußball gab es 1971 mit dem Aufstieg in die zweithöchste DDR-Spielklasse, die Liga. Im Jahr darauf stieg man als BSG Fortschritt aber gleich wieder ab. Die letzte Bezirksliga-Saison des DDR-Fußball-Spielbetriebes beendete die ISG 1990 mit Platz fünf.

Im Laufe dieses Jahres brach das System der Betriebssportgemeinschaften aufgrund der neuen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen zusammen und der Sport musste sich neu organisieren. Die Mitglieder der Sektion Fußball der ISG gründeten daraufhin noch 1990 den Verein FC Greiz, der am 30. September 1994 seinen traditionellen Namen, 1. FC Greiz, annahm.

Unmittelbar mit dem Greizer Fußball verbunden ist Urgestein Otto Schlutter, der Vater von Ex-Nationalspieler Rainer. Otto verstarb 2018 im Alter von 93 Jahren und war bis in sein achtes Lebensjahrzehnt hinein aktiver Übungsleiter.

Kontakt für das Ehemaligentreffen:

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