Jena. Neue Reihe der Jenaer Volkshochschule zu aktuellen Themen rückt die Stadtentwicklung der Zukunft in den Fokus.

Die Volkshochschule setzt die Diskussionsreihe „Stadt im Gespräch“ fort. Am 27. November geht es um das Thema „Stadtentwicklung der Zukunft“. Besonders beleuchtet werden sollen Aspekte wie Hitze, Baumaterialien, Graue Energie und Flächenversiegelung.

Neben dem Experten Anton Brokow-Loga von der Bauhaus-Universität Weimar sind zudem die Stadträtin Lena Saniye Güngör (Linke) als Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses, Christian Gerlitz (SPD) als Dezernent für Stadtentwicklung und ein Vertreter der Initiative „Klimaentscheid Jena“ als Podiumsgäste geladen.

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Brokow-Loga ist Doktorand an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Weimarer Bauhaus-Universität und arbeitet unter anderem an dem Projekt Postwachstumsstadt. Dabei geht er der Frage nach, wie Klimawandel, Ressourcenverschwendung, wachsende soziale Ungleichheiten und viele andere Krisen das bisherige Allheilmittel Wachstum grundsätzlich infrage stellen.

Ziel der Veranstaltungen ist es, Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik unter Beteiligung von externen Fachexperten in den Dialog zu bringen und die Dinge zu thematisieren, die die Stadt aktuell beschäftigen.

Respektvoll diskutieren

Dabei soll zukunftsorientiert und respektvoll diskutiert werden, jedoch nicht, ohne schwierige Details auszublenden. Um eine übersichtliche Diskussion zwischen Publikums- und Podiumsgästen zu gewährleisten, wird die Veranstaltung von Ines Morgenstern, Geschäftsführerin des Organisationsberatungsinstituts Orbit, moderiert.

Im Oktober startete in den Räumlichkeiten der Volkshochschule Jena die Diskussionsreihe „Stadt im Gespräch“, initiiert von zwei engagierten Bürgerinnen der Stadt Jena in Zusammenarbeit mit der VHS. Die erste Veranstaltung unter dem Titel „Wohin mit den Autos? Pendlerverkehr und Osttangente in Jena“ war sehr gut besucht und bot einen perspektivreichen Überblick über das Themenfeld.

Montag, 27. November, 18.30 Uhr, VHS, Grietgasse 17a. Wegen begrenzter Platzkapazität wird um Voranmeldung über die Volkshochschule gebeten.