Jena. Rund 60 Aussteller, mehr als 150 beteiligte Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen und Initiativen, über 200 Referierende machten digitale Lösungen an zwei Tagen in Jena erlebbar.

Mehr als 100 Workshops und Vorträge, über 120 Stunden Programm und ca. 2000 interessierte Besucherinnen und Besucher, darunter Vizekanzler und Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck, Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil – das war der Markt der digitalen Möglichkeiten in Jena, der erstmals als Begleitprogramm zum Digital-Gipfel der Bundesregierung für die Öffentlichkeit und kostenfrei zugänglich angeboten wurde.

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Domenique Dölz, Clustermanager Digitale Wirtschaft Wissenschaft, Jena Digital e.V., und Dorothea Prell, Projektleiterin Smart City der Stadt Jena, werteten den Digital-Gipfel mit dem Markt der digitalen Möglichkeiten als großen Erfolg. Sowohl die beiden Minister Habeck und Wissing und ihre beiden Ministerien, als auch Bundeskanzler Olaf Scholz zeigten sich ihnen gegenüber begeistert von der Veranstaltung, aber auch von der Stadt Jena.

Stadt habe bundesweite Aufmerksamkeit genutzt

„Wir freuen uns über den Dank und das durchweg positive Feedback vom Bund und den Gipfel-Teilnehmenden für die Ausrichtung des Digital-Gipfels und das neue Format des Marktes der digitalen Möglichkeiten”, sagte Prell. “Mit dem Digital-Gipfel haben wir die bundesweite Aufmerksamkeit genutzt, um den Digitalstandort Jena als digitalen Hot-Spot in Deutschland zu platzieren. Der Markt der digitalen Möglichkeiten hat es ermöglicht, den Dialog zwischen Bundespolitik, Gipfel-Teilnehmenden und lokaler Wirtschaft zu starten und digitale Transformation für die Zivilgesellschaft greifbar zu machen”, so Dölz.

Die beiden Hauptkoordinatoren für den Markt der digitalen Möglichkeiten dankten allen Projektpartnern und Unternehmen, die mit ihren Beiträgen an fünf Standorten für ein spannendes und abwechslungsreiches Programm gesorgt hatten.

Oberbürgermeister Thomas Nitzsche sieht Standort Jena gestärkt

Auch Oberbürgermeister Thomas Nitzsche zog eine positive Bilanz: „Der Digital-Gipfel bot die Riesen-Chance, die Stadt und die Region ins Schaufenster zu stellen. Und wir haben sie genutzt. Wir haben unsere Standortstärke mit Blick auf Wirtschaft und Wissenschaft und darüber hinaus erfolgreich zeigen können.” Zugleich dankte Nitzsche allen Akteuren, die zum Erfolg dieser einmaligen Veranstaltung beigetragen haben.

Digitalisierungsdezernent Benjamin Koppe: Neue Prägung des Digital-Gipfels

Jenas Digitalisierungsdezernent Benjamin Koppe stellte heraus: „Jena hat als Ausrichter des Digital-Gipfels die einmalige Gelegenheit optimal genutzt, sich als Digitalstandort deutschlandweit bekannt und nachhaltig einen Namen zu machen. Mit dem Markt der digitalen Möglichkeiten, auf dem sich die Jenaer Digitalunternehmen und viele weitere Akteure unserer Stadt vorgestellt haben, erhält der Digital-Gipfel eine neue, einmalige Prägung. Wir regen als Stadt damit an, die jährliche Konferenz für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen und Standortmarketing zu betreiben.“

Volkshaus hat sich als Austragungsort für große Kongresse bewährt

Während interessierte Besucherinnen und Besucher über den Markt der digitalen Möglichkeiten schlenderten, tauschten sich Expertinnen und Experten auf einer zweitägigen Fachtagung im Volkshaus aus. „Das Volkshaus als Austragungsort des Digital-Gipfels hat sich als Tagungsort besonders bewährt”, sagte Carsten Müller, Werkleiter von JenaKultur. Der Digital-Gipfel der Bundesregierung mit rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei der größte und anspruchsvollste Kongress gewesen, der seit der Neueröffnung des Gebäudekomplexes hier stattgefunden habe. „Dieser Kongress bildet einen sehr erfolgreichen Abschluss des ersten Geschäftsjahres des Volkshauses und ist ein schöner Erfolg für JenaKultur und für das Team von Jena Convention”, so Müller. Viele Teilnehmende hätten zurückgemeldet, dass es einmalig sei, dass ein Kongress dieser Größe und Qualität im Zentrum der Stadt stattfinden könne. Auch das Begleitprogramm an Orten wie der Imaginata, im Planetarium und im Kassablanca sei sehr gut angekommen.

Planung, Vorbereitung, Umsetzung in Rekordzeit

Eine besondere Rolle in der Vorbereitung kam der Jenaer Agentur ART-KON-TOR zu. In Rekordzeit setzte das Team das Konzept von der ersten Idee bis zur Produktion um. „Durch die enge und schnelle Abstimmung mit JENA Digital e.V. und der Stadt Jena haben wir das aber souverän meistern können”, sagte Sebastian Czernetzki von ART-KON-TOR. Auch die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) habe gut funktioniert. Neben der kurzen Vorbereitungszeit seien die Verteilung der Messe auf fünf Standorte sowie die Sicherheitsvorgaben besondere Herausforderungen gewesen, so Czernetzki.

Insgesamt ruhiger Verlauf der Großveranstaltung

Das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung hat gut funktioniert. Trotz der großen Zahl an Teilnehmenden am Digital-Gipfel und beim Markt der digitalen Möglichkeiten und mehrerer angemeldeter Versammlungen an beiden Tagen gab es insgesamt kaum Zwischenfälle. Der Fachdienst Feuerwehr, der eine technische Einsatzleitung vorbereitet und die Leitstelle für diese beiden Tage personell verstärkt hatte, musste nicht aktiv werden.