Jena. Viele Jenaer haben den Benefizkalender gekauft oder Bilder ersteigert: Diese Summe ist zusammengekommen.

In vielen Wohnungen hängt der Kalender „Jena 2024 – Die Stadt von ihren schönsten Seiten“. Der Kauf hat die gemeinsame Benefizaktion der Ostthüringer Zeitung mit den Stadtwerken Jena und der Goethe Galerie unterstützt. Die Partner übergaben am Montag den Gesamterlös von 11.359 Euro an das Hospiz Jena.

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Die Einrichtung in Lobeda-Ost betreut todkranke Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens. Die Krankenkassen finanzieren diese Arbeit zu 95 Prozent. Den Rest muss die Hospiz- und Palliativstiftung als Trägerin aus Spenden aufbringen. An diesem Punkt knüpft die Benefizaktion an, für die der stellvertretende OTZ-Chefredakteur Tino Zippel die Stadt aus verschiedenen Perspektiven in Szene gesetzt hat: die Kulturarena, den Botanischen Garten, Laserstrahlen in der Langen Nacht der Wissenschaft oder die Bockwindmühle Krippendorf vor der untergehenden Sonne.

Erlös aus Kalender-Verkauf und Auktion

Die Motive zieren einen Kalender fürs Jahr 2024, der auf großes Interesse gestoßen ist. Von jedem verkauften Exemplar floss ein Teilbetrag als Spende ans Hospiz. Zweiter Baustein der Benefizauktion ist eine Ausstellung in der Goethe Galerie. Alle dort gezeigten Bildmotive wurden meistbietend bei Ebay versteigert. Die kompletten Einnahmen aus der Auktion gingen an das Hospiz.

Die Benefizaktion ist bereits zur Tradition geworden. Entstanden war die Kalender-Idee 2020 im ersten Corona-Lockdown, um die damals noch junge Sozialeinrichtung zu unterstützen. Nun haben die Partner bereits zum vierten Mal den Kalender und die Ausstellung nebst Auktion umgesetzt. Sie haben den Willen, auch die fünfte Auflage folgen zu lassen. Das freut den Schatzmeister der Stiftung, Volker Gühne, sichern die Spenden doch die Hospizarbeit in Jena. Welche Bilder im neuen Kalender zu sehen sein werden? „Die ersten Jena-Motive sind schon im Kasten, einige andere noch in Arbeit“, sagt Zippel.

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