Jena. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena kann sich über eine Millionenförderung freuen. Das Geld soll in ein bestimmtes Forschungsprojekt fließen.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt 5,8 Millionen Euro gefördert. Das Geld wird ab 1. September für das neue Graduiertenkolleg „PhInt – Photopolarisierbare Grenzflächen und Membranen“ bereitgestellt, heißt es in einer Mitteilung. 24 Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden sollen eingerichtet werden.

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Neben der Uni Jena sind auch das Universitätsklinikum Jena, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optikund FeinmechanikIOF sowie das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) Partner im neuen Graduiertenkolleg, das im „Abbe-Center für Photonics“ angesiedelt wird.

Lichtgetriebene Prozesse werden in Jena erforscht

In der modernen Technologie spielen lichtgetriebene Prozesse eine wichtige Rolle – zum Beispiel für die Datenverarbeitung oder die Nutzung von Licht als Informationsträger, heißt es. Licht sei zudem ein unverzichtbares Werkzeug für die Mikroskopie und die Materialherstellung. Es treibe biologische, chemische und physikalische Prozesse an. Diese ermöglichen es beispielsweise, die Strukturen und die Funktion von Materialien zu schalten. Mit den zugrundeliegenden Wechselwirkungen zwischen Licht und neuen Materialien soll sich nun am neuen Graduiertenkolleg beschäftigt werden.

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„Wenn diese Abläufe verstanden sind, eröffnen sich neue Anwendungsperspektiven für die lichtgesteuerten Materialien, zum Beispiel in der photoschaltbaren Optoelektronik und adaptiven Photosensorik oder in der Steuerung von zellulären Signalprozessen und der Medikamentenaufnahme durch Licht“, sagt Benjamin Dietzek-Ivanšić, der Sprecher des Graduiertenkollegs.