Jena. Oberbürgermeister, Stadtrat, Ortsteilbürgermeister und Ortsteilräte: Jena wählt. Im Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

15:34 Uhr: Welche Ortsteilbürgermeister in die Stichwahl müssen

In den meisten kleineren Ortsteilen stehen die neuen oder wiedergewählten Ortsteilbürgermeister schon fest. In einigen der größeren kommt es zu Stichwahlen. Die Wahlbeteiligung ist enorm gestiegen. Ein Überblick.

15.17 Uhr: Kreiswahlausschuss kommt am Dienstag zusammen

Der Kreiswahlausschuss trifft sich am Dienstag um 17 Uhr im Beratungsraum des Bürgerservices am Engelplatz. Der Ausschuss überprüft er die Entscheidungen der Wahlvorstände in den Wahlbezirken und stellt die Stimmenergebnisse im Wahlkreis fest. Deswegen gibt es bislang nur ein vorläufiges Ergebnis.

15.10 Uhr: 46 Gesichter – Jenas neuer Stadtrat auf einen Blick

So viele Gruppen wie noch nie werden im neuen Stadtparlament vertreten sein.

Wir zeigen die gewählten Ratsfrauen und Ratsherren in einer Diaschau

Die Sitzverteilung im neuen Jenaer Stadtrat. Alle Stimmbezirke sind ausgezählt.
Die Sitzverteilung im neuen Jenaer Stadtrat. Alle Stimmbezirke sind ausgezählt. © Statistisches Landesamt | Stadt Jena
Die CDU: Guntram Wothly, Jahrgang 1983, Gymnasiallehrer
Die CDU: Guntram Wothly, Jahrgang 1983, Gymnasiallehrer © CDU Jena
Rosa Maria Haschke, Jahrgang 1951, Lehrerin
Rosa Maria Haschke, Jahrgang 1951, Lehrerin © CDU Jena
Konstantin Freuer, Jahrgang 1989, Konzern-Sicherheitsexperte
Konstantin Freuer, Jahrgang 1989, Konzern-Sicherheitsexperte © CDU Jena
Stephan Wydra, Jahrgang 1977, Oberarzt
Stephan Wydra, Jahrgang 1977, Oberarzt © CDU Jena
Bastian Stein, Jahrgang 1982, Energieökonom
Bastian Stein, Jahrgang 1982, Energieökonom © CDU Jena
Ulrich S. Schubert, Jahrgang 1969, Chemiker, Hochschullehrer und Lehrstuhlinhaber
Ulrich S. Schubert, Jahrgang 1969, Chemiker, Hochschullehrer und Lehrstuhlinhaber © CDU Jena
Johanna Hübscher, Jahrgang 1950, Hochschullehrerin und Stadträtin
Johanna Hübscher, Jahrgang 1950, Hochschullehrerin und Stadträtin © CDU Jena
Benjamin Koppe, Jahrgang 1982, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Jena. (Koppe wird die Wahl nicht annehmen.  Dann rückt Reyk Seela nach.)
Benjamin Koppe, Jahrgang 1982, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Jena. (Koppe wird die Wahl nicht annehmen. Dann rückt Reyk Seela nach.) © CDU Jena
Die Linken: Jens Thomas, Jahrgang 1976, Wahlkreismitarbeiter
Die Linken: Jens Thomas, Jahrgang 1976, Wahlkreismitarbeiter © Die Linke | Steffen Walther
Elisa Calzolari, Jahrgang 1990, Geschäftsführerin
Elisa Calzolari, Jahrgang 1990, Geschäftsführerin © Die Linke | Steffen Walther
Lena Saniye Güngör, Jahrgang 1993, Landtagsabgeordnete
Lena Saniye Güngör, Jahrgang 1993, Landtagsabgeordnete © Die Linke | Steffen Walther
Ralph Lenkert, Jahrgang 1967, Bundestagsabgeordneter
Ralph Lenkert, Jahrgang 1967, Bundestagsabgeordneter © Die Linke | Steffen Walther
Martina Flämmich-Winckler, Jahrgang 1957, Sozialpädagogin
Martina Flämmich-Winckler, Jahrgang 1957, Sozialpädagogin © Die Linke | Steffen Walther
Beate Jonscher, Jahrgang 1958, Philologin/Rentnerin
Beate Jonscher, Jahrgang 1958, Philologin/Rentnerin © Die Linke | Steffen Walther
Anne Neumann, Jahrgang 1990, Sozialpädagogin
Anne Neumann, Jahrgang 1990, Sozialpädagogin © Die Linke | Steffen Walther
Katharina König-Preuss, Jahrgang 1978, Landtagsabgeordnete
Katharina König-Preuss, Jahrgang 1978, Landtagsabgeordnete © Die Linke | Paul-Philipp Braun
Die Bündnisgrünen: Kathleen Lützkendorf, Jahrgang 1977, Angestellte. Ihr Einzug in den Stadtrat steht unter Vorbehalt: Sie hat es bei der OB-Wahl in die Stichwahl geschafft.
Die Bündnisgrünen: Kathleen Lützkendorf, Jahrgang 1977, Angestellte. Ihr Einzug in den Stadtrat steht unter Vorbehalt: Sie hat es bei der OB-Wahl in die Stichwahl geschafft. © Bündnisgrüne Jena
Vincent Leonhardi, Jahrgang 1998, Physiker
Vincent Leonhardi, Jahrgang 1998, Physiker © Bündnisgrüne Jena
Margret Franz, Jahrgang 1950, Seniorin
Margret Franz, Jahrgang 1950, Seniorin © Bündnisgrüne Jena
Heiko Knopf, Jahrgang 1989, Optikingenieur
Heiko Knopf, Jahrgang 1989, Optikingenieur © Bündnisgrüne Jena
Christina Prothmann, Jahrgang 1990, Projektleiterin
Christina Prothmann, Jahrgang 1990, Projektleiterin © Bündnisgrüne Jena
Ines Morgenstern, Jahrgang 1969, Geschäftsführerin
Ines Morgenstern, Jahrgang 1969, Geschäftsführerin © Bündnisgrüne Jena
Matias Mieth, Jahrgang 1962, Lehrer
Matias Mieth, Jahrgang 1962, Lehrer © Bündnisgrüne Jena
Die AfD: Denny Jankowski, Jahrgang 1983, Ingenieur
Die AfD: Denny Jankowski, Jahrgang 1983, Ingenieur © AfD
Ralf Schild, Jahrgang 1962, Monteur
Ralf Schild, Jahrgang 1962, Monteur © AfD
Grit Hoffmann, Jahrgang 1964, Ingenieurin
Grit Hoffmann, Jahrgang 1964, Ingenieurin © AfD
Jochen Müller, Jahrgang 1952, Physiker
Jochen Müller, Jahrgang 1952, Physiker © AfD
Wiebke Muhsal, Jahrgang 1986, Juristin
Wiebke Muhsal, Jahrgang 1986, Juristin © AfD
Lars Kühne, Jahrgang 1987, Informatiker
Lars Kühne, Jahrgang 1987, Informatiker © AfD
Die SPD: Johannes Schleußner, Jahrgang 1989,  Historiker
Die SPD: Johannes Schleußner, Jahrgang 1989, Historiker © Thomas Stridde
Katja Glybowskaja, Jahrgang 1980, Diplom-Sozialpädagogin
Katja Glybowskaja, Jahrgang 1980, Diplom-Sozialpädagogin © SPD Jena | Sebastian Reuter
Tobias Birk, Jahrgang 1994, Jurist
Tobias Birk, Jahrgang 1994, Jurist © SPD Jena | Sebastian Reuter
Volker Blumentritt, Jahrgang 1947, Koch, Rentner
Volker Blumentritt, Jahrgang 1947, Koch, Rentner © SPD Jena | Sebastian Reuter
Christoph Vietze, Jahrgang 1980, Volkswirt
Christoph Vietze, Jahrgang 1980, Volkswirt © SPD Jena | Sebastian Reuter
Friedrich-Wilhelm Gebhardt, Jahrgang1951, Diplom-Politologe
Friedrich-Wilhelm Gebhardt, Jahrgang1951, Diplom-Politologe © SPD Jena | Sebastian Reuter
Die FDP: Thomas Nitzsche, Jahrgang 1975, Politik-Wissenschaftler. Nitzsche ist Oberbürgermeister und stellt sich in der Stichwahl dem Wählervotum. Sollte er gewinnen, wird er sein Mandant nicht annehmen.
Die FDP: Thomas Nitzsche, Jahrgang 1975, Politik-Wissenschaftler. Nitzsche ist Oberbürgermeister und stellt sich in der Stichwahl dem Wählervotum. Sollte er gewinnen, wird er sein Mandant nicht annehmen. © FDP Jena | FDP Jena
Alexis Taeger, Jahrgang 1970, Diplom-Ingenieur
Alexis Taeger, Jahrgang 1970, Diplom-Ingenieur © FDP Jena | FDP Jena
Petra Teufel, Jahrgang 1988, Mathematikerin
Petra Teufel, Jahrgang 1988, Mathematikerin © Privat
Stefan Beyer, Jahrgang 1982, Pastor
Stefan Beyer, Jahrgang 1982, Pastor © FDP Jena
Bürger für Jena: Jürgen Häkanson-Hall, Elektriker
Bürger für Jena: Jürgen Häkanson-Hall, Elektriker © Bürger für Jena
Eckhard Birckner, Physiker
Eckhard Birckner, Physiker © Bürger für Jena
Ulf Weißleder, Sozialversicherungsfachangestellter
Ulf Weißleder, Sozialversicherungsfachangestellter © Bürger für Jena
Volt: Johanna Grenzer, Jahrgang 2001, Angestellte, Studentin
Volt: Johanna Grenzer, Jahrgang 2001, Angestellte, Studentin © VOLT | OLIVER KRAUTZ
Heidrun Jänchen, Jahrgang 1965, Physiker, Autorin
Heidrun Jänchen, Jahrgang 1965, Physiker, Autorin © Jürgen Scheere
Bürger für Thüringen/Die Basis: Peter Faesel, Jahrgang 1961, Dozent
Bürger für Thüringen/Die Basis: Peter Faesel, Jahrgang 1961, Dozent © Privat
Freie Wähler: Bertram Pelzer, Jahrgang 1955, Zerspanungsmechaniker, Diplom-Wirtschaftsingenieur
Freie Wähler: Bertram Pelzer, Jahrgang 1955, Zerspanungsmechaniker, Diplom-Wirtschaftsingenieur © Privat
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. Allerdings wird sich die Zusammensetzung noch ändern. Benjamin Koppe (CDU) wurde zwar gewählt, dürfte aber Beigeordneter bleiben. Und Kathleen Lützkendorf (Bündnisgrüne) und Thomas Nitzsche (FDP) treffen in der OB-Stichwahl aufeinander: Der Sieger beziehungsweise die Siegerin wird das Mandat ebenfalls nicht annehmen.

Montag, 9.26 Uhr: CDU in Jena hauchdünn vorn

Das vorläufige amtliche Endergebnis zum neuen Stadtrat liegt vor. Die CDU gewinnt mit 16,9 Prozent die meisten Stimmen. Es folgt die Linke mit 16,8 Prozent. Mit etwas Abstand kommen dann Grüne (15,2 Prozent), AfD (13,4 Prozent) und SPD (13 Prozent). Im neuen Stadtrat können CDU und Linke demnach auf jeweils 8 von 46 Sitzen rechnen. Nach Auszählung aller Stimmbezirken folgen danach die Grünen mit sieben Sitzen und AfD und SPD mit je sechs Sitzen. Die FDP erhält 4 Sitze, die Bürger für Jena 3.

2.05 Uhr Wir beenden den Live-Ticker für heute.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

2.00 Uhr: CDU und Linke stellen derzeit die stärksten Fraktionen im neuen Jenaer Stadtrat

Im neuen Stadtrat können CDU und Linke auf jeweils 8 von 46 Sitzen hoffen. Nach Auszählung von 125 von 137 Stimmbezirken folgen danach die Grünen mit sieben Sitzen, danach AfD und SPD mit je sechs Sitzen. Die FDP käme auf 4 Sitze, die Bürger für Jena auf 3.

Neu im Stadtrat sind Volt (voraussichtlich zwei Mandate holen Johanna Grenzer und Heidrun Jänchen), Freie Wähler (Mandat für Bertram Pelzer) und Bürger für Thüringen/dieBasis (hier Peter Faesel).

Und wie bereits berichtet: Die Oberbürgermeister-Stichwahl bestreiten Thomas Nitzsche (FDP) und Kathleen Lützkendorf (Grüne).

1.11 Uhr: Grüne überholen die AfD

Nach der Auszählung weiterer großer Stimmbezirke können die Grünen die AfD überholen und sind nun drittstärkste Kraft im neuen Jenaer Stadtrat.

Die Stimmverteilung im Jenaer Stadtrat. 12 Stimmbezirke fehlen noch.
Die Stimmverteilung im Jenaer Stadtrat. 12 Stimmbezirke fehlen noch.

0.50 Uhr: CDU ist im Moment ganz knapp stärkste Ratsfraktion

119 von 137 Stimmbezirken sind ausgezählt, und die CDU zieht an der Linken vorbei.

0.38 Uhr: Ortsteilbürgermeister-Stichwahlen wird es in mehreren Ortsteilen geben

In Neulobeda verpasste Amtsinhaber Volker Blumentritt (SPD) mit 49 Prozent die absolute Mehrheit nur knapp. Cornelia Förster (Grüne im Zentrum) und Christoph Vietze (SPD in Jena-Nord) lagen ebenfalls bei 49 Prozent.

0.07 Uhr: Ein weiterer Stimmbezirk ist ausgezählt

Die Linke wird stärker und hätte nun als einzige Ratsfraktion 8 Sitze (CDU und AfD je 7).

In mehreren Jenaer Wahllokalen wurde mit Smileys gearbeitet. So auch am Anger.
In mehreren Jenaer Wahllokalen wurde mit Smileys gearbeitet. So auch am Anger. © Thomas Beier

0.05 Uhr: Wie könnte eine mögliche Koalition im Stadtrat aussehen?

Für CDU, SPD, Grüne und FDP würde es mit 25 von 46 Sitzen zu einer Mehrheit reichen. Damit könnten drei der vier Parteien auch unter sich ausmachen, wie die drei Dezernenten-Posten neu vergeben werden. FDP oder Grüne wären je nach OB-Wahlausgang ja über einen Oberbürgermeister vertreten.

23.47 Uhr: Im Stadtrat verlieren Grüne und FDP Stimmen.

Erstaunliches Bild: Thomas Nitzsche (FDP) und Kathleen Lützkendorf (Grüne) können OB von Jena werden, aber die Parteien, die hinter ihnen stehen, haben starke Verluste im Stadtrat. Noch fehlen aber 40 von 137 Stimmbezirken. Das kann sich noch was ändern.

Kathleen Lützkendorf (Grüne) am Wahlabend im Rathaus.
Kathleen Lützkendorf (Grüne) am Wahlabend im Rathaus. © Funke Medien Thüringen | Johannes von Plato

23.36 Uhr: Und jetzt zieht die Linke vorbei

95 von 137 Stimmbezirken sind ausgezählt, und nun überholt die Linke mit 16,7 Prozent die CDU (16,6 Prozent) und auch die AfD, die leicht abfällt (16,2 Prozent).

23.35 Uhr: Dezernenten-Duell Koppe vs. Gerlitz

Wie haben sich eigentlich die Dezernenten aus der Stadtverwaltungsspitze bei der Ratswahl geschlagen? Sicherheits-Dezernent Benjamin Koppe (CDU) konnte nach derzeitigem Stand fast doppelt so viele Stimmen für seine Partei holen wie Bürgermeister und Baudezernent Christian Gerlitz (SPD). Später konnte Gerlitz, der bereits seinen Rückzug als Bürgermeister angekündigt hat, noch aufholen.

23.19 Uhr: Mehr Gruppen denn je im Stadtrat

So wie es im Moment aussieht, sind auch sämtliche kleineren Parteien mit zumindest einem Vertreter im Stadtrat vertreten, also Freie Wähler, Bürger für Thüringen/dieBasis (nicht zu verwechseln mit den Bürgern für Jena) sowie Volt. Insgesamt sind 10 Gruppen im neuen Stadtrat vertreten.

23.07 Uhr: CDU und AfD gleich auf, große Verluste bei den Grünen

AfD und CDU mit 16,6 Prozent gleichauf. Und die Grünen verlieren 6 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2019. Das ist der Stand bei 81 von 137 ausgezählten Stimmbezirken. Die weiteren Ergebnisse: Linke (16,4), SPD (12,9), Grüne (13,4), FDP (8,4), Bürger für Jena (6,9), Freie Wähler (1,7), Bürger für Thüringen/Die Basis (2,2) und Volt (4,9).

23 Uhr: 77 von 137 Stimmbezirken bei der Stadtratswahl sind ausgezählt

Sprung nach vorn: 77 von 137 Stimmbezirken sind ausgezählt. Die AfD hat aktuell knapp die Nase vorn, deutliche Verluste bei den Grünen und der FDP.

22.12 Uhr: Die großen Stimmbezirke fehlen noch bei der Stadtratswahl

Stadtratswahl: Die AfD liegt mit 18,1 Prozent der Stimmen vorn. Aber die Bezirke mit den meisten Wahlberechtigten fehlen noch. Die Linke kommt auf 16,8 Prozent, die CDU auf 16,3.

21:40 Uhr: Neuer Ortsteilbürgermeister in Jena-Winzerla

Markus Meß (parteilos) ist der neue Ortsteilbürgermeister von Jena-Winzerla und folgt auf Friedrich-Wilhelm Gebhardt (SPD), der nicht mehr angetreten ist. Mit 65,3 Prozent lag Markus Meß deutlich vor seinen Konkurrenten Tobias Birk (SPD), 15,2 Prozent, und Gino Erler (CDU), 14,7 Prozent. William Schlosser (FDP) kam auf 4,8 Prozent. Winzerla ist der erste größere Ortsteil, bei dem die Stimmen bereits ausgezählt sind.

Markus Meß war erste Ortsteilbürgermeister-Bewerber, der seine Unterlagen im Wahlbüro abgab. 
Markus Meß war erste Ortsteilbürgermeister-Bewerber, der seine Unterlagen im Wahlbüro abgab.  © Funkemedien | Privat

21.34 Uhr: CDU, AfD und Linke liegen vorn

CDU bei 17,4 Prozent, AfD bei 17,6, Linke bei 16,6 Prozent: 22 von 137 Stimmbezirke sind jetzt ausgezählt.

21.27 Uhr: CDU und AfD bei Stadtratswahl vorn

Begonnen hat die Auszählung der Stadtratswahl. Derzeit liefern sich CDU und AfD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die großen Stimmbezirke fehlen aber komplett.

21.14: Nur noch 6 Stimmbezirke müssen ausgezählt werden

Denny Jankowski (AfD) wird Jens Thomas (Die Linke) aller Voraussicht nach den dritten Platz nicht mehr streitig machen. Die Wahlbeteiligung steigt auf über 60 Prozent, doch ob sie den Wert der letzten Wahl 2019 erreicht, ist fraglich. Damals lag sie bei 63,1 Prozent

20.51 Uhr: Wahlbeteiligung steigt auf weit über 50 Prozent

Mit der zunehmenden Zahl ausgezählter Stimmbezirke steigt auch die Wahlbeteiligung. Zwischendurch lag diese bei 49 Prozent. Nun ist der Wert auf 57 Prozent angestiegen. Denny Jankowski (AfD) wurde von Jens Thomas (Die Linke) überholt und ist nur noch auf dem vierten Platz.

20.42 Uhr: Beim engen Rennen um Platz zwei setzt sich Kathleen Lützkendorf (Grüne) ab

Auf 1,3 Prozent ist der Vorsprung von Kathleen Lützkendorf (Grüne) auf Denny Jankowski (AfD) angestiegen. 15 Stimmbezirke müssen noch ausgezählt werden.

20.34 Uhr: Kathleen Lützkendorf (Grüne) überholt Denny Jankowski (AfD)

Nach 117 ausgezählten Wahlbezirken liegt Kathleen Lützkendorf (Grüne) mit 0,8 Prozent vor Denny Jankowski (AfD). Lützkendorf hat mit 14,8 Prozent gute Chancen, in die Stichwahl mit dem weiterhin führenden Thomas Nitzsche (FDP) zu kommen.

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20.00 Uhr: Es gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 2.

Der Abstand zwischen Kathleen Lützkendorf (Grüne) und Denny Jankowski (AfD) schrumpft auf 0,1 Prozent. 36 Stimmbezirke fehlen noch.

19.55 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz

Thomas Nitzsche trifft gemeinsam mit Kathleen Lützendorf ein. Beide sind mit ihren Ergebnissen zufrieden. Kurz darauf ist auch Johannes Schleußner da.

19.20 Uhr: Nach 90 Stimmbezirken ändert sich der Trend nicht

Jens Thomas (Linke) hat neben Ulf Weißleder (BfJ) Platz genommen. Außer Thomas Nitzsche (FDP), Kathleen Lützkendorf (Grüne) und Johannes Schleußner (SPD) sind alle Kandidaten im Rathaus.

19 Uhr: Nitzsche vor Jankowski - Lützkendorf nun auf Platz 3

Nach 49 Stimmbezirken kämpft sich Kathleen Lützkendorf (Grüne) auf Platz 3 vor, schließt zum AfD-Bewerber fast auf.

Erste Ergebniss-Diskussion: Stephan Wydra (CDU, Mitte).
Erste Ergebniss-Diskussion: Stephan Wydra (CDU, Mitte). © Funke Medien Thüringen | Johannes von Plato

18.52 Uhr: Immer mehr gelbe Stadtbezirke

Denny Jankowksi (AfD) trifft guter Dinge im Rathaus ein. Er liegt derzeit in zwei Stimmbezirken im Süden vorn. Kathleen Lützkendorf (Grüne) gewinnt bisher nur in „ihrem“ Zentrum.

18.40 Uhr: Der erste Trend stabilisiert sich

Auch nach 30 Stimmbezirken liegt Thomas Nitzsche deutlich vorn. Es folgen Denny Jankowski und Jens Thomas (Linke). Stephan Wydra (CDU) ist ebenfalls eingetroffen im Rathaus. Er liegt knapp vor Kathleen Lützkendorf.

18.35 Uhr: Die ersten zwei von 137 Wahlbezirken der OB-Wahl sind ausgezählt

Thomas Nitzsche (FDP) liegt vor Denny Jankowski (AfD) und Stephan Wydra (CDU). Die ersten beiden Stimmbezirke sind Leutra und ein Lokal des Ernst-Abbe-Gymnasiums (Winzerla).

18.31 Uhr: Der erste OB-Bewerber trifft ein

Als erster OB-Bewerber trifft Ulf Weißleder (Bürger für Jena) mit Familie im Rathaus ein. „Wir sollten doch pünktlich da sein“, sagt er.

18.00 Uhr Im Rathaus öffnen die Türen zur Ergebnispräsentation

Die Türen zum Plenarsaal sind geöffnet, wo ab 18.30 Uhr die Wahlergebnisse präsentiert werden. Politiker und Interessierte sind noch nicht da. Aber ein kleiner Spatz fliegt munter durch den Raum.

17.45 Uhr: In 15 Minuten schließen die Wahllokale in Jena

So langsam wird es spannend. Bald schließen die Wahllokale. In Jena bewerben sich acht Kandidaten um das Amt des Oberbürgermeisters. Unter ihnen sind nur zwei, die bereits 2018 antraten: Thomas Nitzsche (FDP) als Amtsinhaber und Denny Jankowski (AfD). Die weiteren Kandidaten sind Jens Thomas (Linke), Ulf Weißleder (Bürger für Jena), Stephan Wydra (CDU), Johannes Schleußner (SPD), Kathleen Lützkendorf (Bündnisgrüne) und Peter Gutjahr (parteilos).

17.24 Uhr: Eine Brunnenpartei steht in Jena nicht zur Wahl

Mal kandidiert er für die Christliche Brunnen-Union, mal für die Brunnenpartei Jena. Ein Jenaer setzt sich vehement für die Aufstellung des Orchideenbrunnens auf dem Eichplatz ein und startete sogar eine Online-Petition. Das hat ihn stadtbekannt gemacht, weshalb Unbekannte ihm mit kreativen Wahlaufklebern ein Denkmal setzten. Auf den Wahllisten sind natürlich keine Brunnenparteien zu finden.

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© Funke Medien Thüringen | Thorsten Büker

17 Uhr: Viele Jenaer geben die Wahlbriefe persönlich ab

„Es gehen viele Menschen wählen“, sagt Kreiswahlleiter Matthias Bettenhäuser, ohne die Wahlbeteiligung mit Zwischenständen belegen zu können. Immer wieder müssen weitere Stimmzettel nachgeliefert werden, zuletzt nach Jena-Nord und Isserstedt sowie in die Kernberge. Viele Menschen würden ihre Briefwahlunterlagen zudem persönlich in der Wahlzentrale abgeben. „Sie haben in Ruhe die Stimmzettel studiert.“ Die Wahlbriefe können am Wahlsonntag bis 18 Uhr in der Wahlzentrale, Bürgerdienste, Engelplatz 1, abgegeben werden. Die Wahlbeteiligung lag zur OB-Wahl 2018 bei 52,6 Prozent (erster Wahlgang). Bei der Stadtratswahl 2019 zählten die Statistiker eine Beteiligung von 63,1 Prozent.

16.06 Uhr: Am Abend Pressekonferenz im Jenaer Rathaus

Die Stadt informiert in den sozialen Medien, dass um 20 Uhr die Pressekonferenz im Historischen Rathaus beginnt. Gemeinsam mit allen OB-Kandidatinnen und -Kandidaten will man einen Blick auf die Wahlergebnisse der ersten ausgezählten Ortsteile werfen.

15.30 Uhr: Geduld ist gefordert am Christlichen Gymnasium in Jena

Geduld ist gefordert am Christlichen Gymnasium. Für Stimmbezirk 25 gibt es drei Wahlkabinen, und es geht nur langsam voran.

Schlange stehen: Im Schulgebäude an der Altenburger Straße.
Schlange stehen: Im Schulgebäude an der Altenburger Straße. © Funke Medien Thüringen | Thomas Beier

15.30 Uhr: Schneller geht es in der Sporthalle nebenan

Recht schnell ging das Wählen in der Sporthalle des Christlichen Gymnaiums. Hier gab es viel Platz und sechs Wahlkabinen.

Im Eingangsbereich geben Wahlhelferinnen die Stimmzettel aus.  
Im Eingangsbereich geben Wahlhelferinnen die Stimmzettel aus.   © Funkemedien | Thomas Beier

14.45 Uhr: 1240 Wahlhelfer in Jena im Einsatz

Thüringenweit haben bis 14 Uhr 36,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme im Wahllokal abgegeben. Jenas ist bei dieser Erhebung des Landeswahlleiters mit zwei ausgewählten Wahlbezirken dabei, sagt Kreiswahlleiter Matthias Bettenhäuser. Nach seinen Angaben gibt es bislang keine großen Aufreger. Mittlerweile seien auch im Zentrum Stimmzettel nachgeliefert worden.

Mehr als 1240 Männer und Frauen unterstützen den Ablauf als freiwillige Wahlhelfende. Für die Stadt Jena ist es besonders erfreulich, dass so viele junge Menschen unter den Freiwilligen sind: Knapp ein Drittel der Wahlhelfenden ist unter 25 Jahren, knapp 50 von ihnen sind zwischen 16 und 18 Jahren.

14.09 Uhr: Rückblick auf die OB-Wahl 2018 in Jena

Bei der OB-Wahl im April 2018 traten übrigens Benjamin Koppe (CDU), Martina Flämmich-Winckler (Linke), Albrecht Schröter (SPD), Denny Jankowski (AfD), Denis Peisker (Bündnisgrüne), Thomas Nitzsche (FDP), Heidrun Jänchen (Piraten), Sandro Dreßler (ptl.) und Arne Petrich (ptl) an. In der Stichwahl zwei Wochen später ließ Herausforderer Thomas Nitzsche Amtsinhaber Albrecht Schröter weit hinter sich. Für den FDP-Mann war es ein Durchmarsch: Mit Schließung der Wahllokale und dem Auszählen der ersten Stimmbezirke lag er unangefochten vorn. Es war ein Start-Ziel-Sieg.

Diese acht Kandidaten treten zur Oberbürgermeister-Wahl in Jena an: (im Uhrzeigersinn links neben Ratshausturm) Jens Thomas (Linke), Ulf Weißleder (Bürger für Jena), Denny Jankowski (AfD), Stephan Wydra (CDU), Johannes Schleußner (SPD), Thomas Nitzsche (FDP), Kathleen Lützkendorf (Bündnisgrüne) und Peter Gutjahr (parteilos).
Diese acht Kandidaten treten zur Oberbürgermeister-Wahl in Jena an: (im Uhrzeigersinn links neben Ratshausturm) Jens Thomas (Linke), Ulf Weißleder (Bürger für Jena), Denny Jankowski (AfD), Stephan Wydra (CDU), Johannes Schleußner (SPD), Thomas Nitzsche (FDP), Kathleen Lützkendorf (Bündnisgrüne) und Peter Gutjahr (parteilos). © Fotomontage Funke Medien Thüringen | Scheere

13.07 Uhr: Stadtratswahl 2019 in Jena mit Nachspiel

Die Stadtratswahl von 2019 hatte übrigens ein Nachspiel: „Die Guten“ fochten den Urnengang an, weil mehr als 800 Menschen ihr Wahlrecht nicht wahrnehmen konnten.

Es war das Bild des Wahlabends im Mai 2019: Lange Schlangen vor den Wahllokalen, hier ist es die Angerküche.
Es war das Bild des Wahlabends im Mai 2019: Lange Schlangen vor den Wahllokalen, hier ist es die Angerküche. © Archiv | Thomas Beier

Das Thüringer Landesverwaltungsamt wies die Anfechtung der Kommunalwahl allerdings zurück.

Überblick verschaffen: Auch am Eingang zum Wahllokal Schlegelsberg hängen Musterstimmzettel aus.
Überblick verschaffen: Auch am Eingang zum Wahllokal Schlegelsberg hängen Musterstimmzettel aus. © Funke Medien Thüringen | Thomas Beier

12.19 Uhr: Stimmzettel müssen in Winzerla nachgeliefert werden

In mehreren Wahllokalen im Stadtgebiet seien Wahlkabinen nachgeordert worden, sagt Matthias Bettenhäuser. Dies ist nach Angaben des Kreiswahlleiters vor allem in den größeren Ortsteilen geschehen. „In Winzerla war der Andrang so groß, dass wir Stimmzettel nachliefern mussten.“ Ansonsten verlaufe die Wahl bislang nach Plan. In den sozialen Medien gibt es aber auch Kritik: „Die Wartezeiten sind schon nervig. Mehr Wahlkabinen bei 4 Zetteln wäre wünschenswert. Warteschlangen fördern nicht das Wählen !“, schreibt eine Nutzerin auf Facebook.

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10.26 Uhr: Wahlen in Jena sind gut angelaufen

Die Wahllokale haben seit über zwei Stunden geöffnet. Nach Angaben des Kreiswahlleiters Matthias Bettenhäuser sind die Wahlen gut angelaufen. „Weil der Andrang groß war, haben wir in einigen Wahllokalen Kabinen nachliefern müssen“, sagt er. Bei den Stadtratswahlen 2019 lag die Wahlbeteiligung bei 63,1 Prozent. Rund 82.600 Menschen sind heute zur Kommunalwahl aufgerufen. Die 97 Wahllokale schließen um 18 Uhr. Voraussichtlich ab 18.30 Uhr werden die ersten Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in den kleineren Ortsteilen vorliegen.

Bei den Stadtratswahlen 2019 lag die Linke übrigens mit 20,4 Prozent vorn. Das waren neun Sitze. Die weiteren Stimmen verteilten sich wie folgt: CDU (6 Sitze/12,6 %), SPD (6/12,6), AfD (5/10), Grüne (9/19,4), FDP (6/12,8), Bürger für Jena (3/7,5), Partei Die Guten (1/1,3), Freie Wähler (1/3,4).

Die Wahl des Oberbürgermeisters

Sieben Männer und eine Frau stehen zur Wahl: Peter Gutjahr (parteilos), Ulf Weißleder (Bürger für Jena), Kathleen Lützkendorf (Bündnisgrüne), Stephan Wydra (CDU), Jens Thomas (Linke), Denny Jankowski (AfD), Johannes Schleußner (SPD) und Thomas Nitzsche (FDP). Jeder Wahlberechtigte hat eine Stimme. Gewählt wird nach dem Grundsatz der Mehrheitswahl: Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Erreicht beim ersten Durchgang niemand die Mehrheit der Stimmen, findet am 9. Juni eine Stichwahl statt. Zur Wahl stehen dann die beiden Kandidaten, die bei der ersten Wahl die meisten Stimmen erzielt haben. Sollten zwei Kandidaten gleich viele Stimmen bekommen, entscheidet das Los darüber, wer an der Stichwahl teilnimmt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den beiden die meisten abgegebenen gültigen Stimmen erzielt.

Die Wahl des Stadtrates

Zehn Listen (Parteien oder Wählergemeinschaften) sind auf dem Stimmzettel zu finden, die jeweils unterschiedlich viele Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt haben. Bis zu drei Stimmen können Wahlberechtigte vergeben. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ganze Liste kann gewählt werden – dann erhalten die ersten drei Kandidaten der Liste automatisch je eine Stimme. Wer eine Liste wählt, kann einen der drei ersten Kandidaten streichen – dann rückt der vierte auf der Liste nach. Drei Stimmen können an einen einzigen Kandidaten vergeben werden, indem drei Kreuze direkt neben dem Namen gemacht werden. Es ist aber auch möglich, drei unterschiedlichen Kandidaten je eine Stimme zu geben. Diese können auch von unterschiedlichen Listen stammen. Die Wahl ist auch gültig, wenn weniger als drei Stimmen vergeben werden.

Stadtrat: Zehn Köpfe, zehn Listen

Ortsteilräte und Ortsteilbürgermeister

Die Wahl der Ortsteilbürgermeister erfolgt nach dem selben Prinzip wie die Wahl des Oberbürgermeisters. Im Ortsteil Ammerbach gibt es keine Bewerber für das Amt. Hier können Wahlberechtigte eine wählbare Person mit vollständigem Namen und Beruf auf dem Stimmzettel eintragen. In 18 Ortsteilen gibt eine Bewerberin beziehungsweise einen Bewerber und in elf Ortsteilen zwei bis zu fünf Wahlvorschläge. Dort, wo nur ein Wahlvorschlag zugelassen wurde, kann entweder diese Person gewählt werden oder eine wählbare Person auf dem Stimmzettel eingetragen werden. Bei der Wahl der Ortsteilräte hat jeder Wahlberechtigte drei Stimmen, die er auf einen oder mehrere Bewerber aufteilen darf.

Anteil der Briefwähler steigt

Der Anteil der Briefwähler unter den 82.600 Abstimmungsberechtigten bei den Jenaer Kommunalwahlen steigt weiter. Deren 20.000 hätten allein bis Mittwochabend jene Form des Votums beantragt, berichtete Kreiswahlleiter Matthias Bettenhäuser. „2019 hatten wir einen Anteil von 30 Prozent. Ich gehe davon aus, dass wir diesmal darüber liegen.“ Wahlbriefe können noch am Samstag in den Fristenbriefkasten der Stadt in der Gerbergasse eingeworfen oder am Wahlsonntag bis 18 Uhr in der Wahlzentrale, Bürgerdienste, Engelplatz 1, abgegeben werden. Das Briefwahllokal (Klostergasse, zwischen Bürgerservice und Ernst-Abbe-Bücherei) ist am Freitag bis 18 Uhr geöffnet.

Bei den Wahlen 2019 kam es zu erheblichen Wartezeiten vor den Wahllokalen. Am Anger bildeten sich unter anderen Schlangen. Anderswo kamen Bürger gar nicht mehr dran, so wurde berichtet.
Bei den Wahlen 2019 kam es zu erheblichen Wartezeiten vor den Wahllokalen. Am Anger bildeten sich unter anderen Schlangen. Anderswo kamen Bürger gar nicht mehr dran, so wurde berichtet. © Archiv | Thomas Beier

Die Stadtverwaltung stelle im Übrigen mit über 80 einen großen Anteil der benötigten 137 Wahlvorsteher in den jeweiligen Stimmbezirken. Weitere etwa 100 Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung übernähmen zusätzliche Aufgaben wie etwa Kurierdienste.

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In Cospeda wird es eng

Gut gewappnet habe man sich, dass nicht wie 2019 wieder einige Leute um ihr Wahlrecht gebracht werden, weil am Abend kurz vor Wahlende die Warteschlangen zu lang waren. Dem diene die Wahlgesetz-Modifizierung, dass jeder, der bis 18 Uhr zum Wahllokal gekommen ist, auch noch wählen darf, erläuterte Matthias Bettenhäuser. Zudem habe man die Zahl der Urnen erhöht.

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Und ganz wichtig: In Jena gibt es diesmal 97 Urnen- und 40 Briefwahlbezirke statt 87 und 27 im Jahre 2019. „Damit sichern wir, dass es weniger Wähler je Stimmbezirk gibt.“ Ob es irgendwo rein räumlich eng zugehen könnte? Matthias Bettenhäuser denkt dabei zuerst an den Ortsteil Cospeda. Dort müsse das Ortsteilratsbüro genutzt werden, wo Platz sei für zwei Kabinen. „Die sitzen da sehr eng.“ Einst für die Wahl genutzte Räume im Gasthaus „Zur Linde“ stünden nicht mehr zur Verfügung.

Uhrzeiten und Hinweise zur Wahl in Jena

Die 97 Wahllokale öffnen um 8 Uhr ihre Türen und schließen um 18 Uhr. Ab 18.30 Uhr werden die ersten Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl in den kleineren Ortsteilen vorliegen.

Diese werden auf der Webseite https://wahlen.jena.de/ veröffentlicht und im Laufe des Abends regelmäßig aktualisiert. Im Historischen Rathaus findet ab 20 Uhr ein öffentliches Pressegespräch mit allen OB-Kandidatinnen und -Kandidaten statt.

Das Gespräch kann im Live-Stream bei JenaTV sowie ebenfalls über die städtische Webseite verfolgt werden.