Jena-Lobeda singt: Wo frohe Lieder schallen im Saaletal!

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Dirigent Wolfgang Steudel liegt hier den Sängerinnen und Sängern zu Füßen. im Bild außerdem: 3. Reihe: Fred Geier, Peter Grzegorowski, Thomas Erfurth, Walter Liebschwager, Wolfgang Koch, Lutz Blei, Angelika Wanke, Gerlinde Geier, Gritta Piper, Heidi Traber, Reiner Hofmann, Doris Barg, 2. Reihe: Edelgard Grolle, Renate Hahn, Gisela Sünwoldt, Petra Schmidt, Kerstin Hahn, Marion Koch, Heide Weyd, Elke Straube, Brunhild Scholz, Heidrun Schütte, 1. Reihe: Birgit Mohr, Elke Knye-Neczas, Elfi Köber, Katrin Baum, Annemarie Henning, Gerda Rulf, Susanne Herrmann, Christina Bornschein und Ingrid Rost.

Dirigent Wolfgang Steudel liegt hier den Sängerinnen und Sängern zu Füßen. im Bild außerdem: 3. Reihe: Fred Geier, Peter Grzegorowski, Thomas Erfurth, Walter Liebschwager, Wolfgang Koch, Lutz Blei, Angelika Wanke, Gerlinde Geier, Gritta Piper, Heidi Traber, Reiner Hofmann, Doris Barg, 2. Reihe: Edelgard Grolle, Renate Hahn, Gisela Sünwoldt, Petra Schmidt, Kerstin Hahn, Marion Koch, Heide Weyd, Elke Straube, Brunhild Scholz, Heidrun Schütte, 1. Reihe: Birgit Mohr, Elke Knye-Neczas, Elfi Köber, Katrin Baum, Annemarie Henning, Gerda Rulf, Susanne Herrmann, Christina Bornschein und Ingrid Rost.

Foto: Peter Poser

Jena.  Der Volkschor Jena-Lobeda besteht seit 175 Jahren. Diesen Sonnabend laden die Sängerinnen und Sänger zum Festkonzert in die Peterskirche

Der Volkschor Lobeda 1847 begeht diesen Sonnabend, 24. September, sein 175. Gründungsjubiläum mit einem Festkonzert in der Lobedaer Peterskirche. Anschließend wird im Bärensaal in Lobeda gefeiert. Das ist Anlass, auf eine reiche Geschichte zurückzublicken.

Die Chorproben gingen lange Zeit in Lobeda (Altstadt) über die Bühne, zuerst im „Schwarzen Adler“, danach in der Gaststätte „Zum Löwen“ und in der FDGB-Schule im Schloss, später dann in Neulobeda im Klub der Volkssolidarität. Anlässe für Chorauftritte waren Feste und Feiertage, Jubiläen, Geburtstage, Faschingsveranstaltungen und Trauerfeiern. Auch an den Arbeiterfestspielen und der Fernsehreihe „Alles singt“ wirkte der Chor mit. 1994 wurde ihm die Zelterplakette verliehen. Seit 1998 hat der Volkschor Lobeda seinen Vereinsraum im Stadtteilzentrum LISA in Lobeda-West und probt im dortigen Saal.

„Die Zeit der Corona-Pandemie ging auch am Volkschor Lobeda nicht spurlos vorbei“, berichtet Marion Koch, die Vorsitzende des Vereins. Seit Frühjahr 2022 wird wieder regelmäßig mittwochs im Stadtteilzentrum geprobt, und es konnten wieder zwei Auftritte stattfinden.

Zur Zeit hat der Volkschor etwa 50 Mitglieder, 44 singen aktiv in den Stimmlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass mit, ein großer Teil davon schon seit vielen Jahren. Einige Sänger hatten bereits ihr 30., 40. und sogar 50. Chorjubiläum.

Im Laufe der Zeit haben viele Chorleiter den Chor geprägt, hervorzuheben sind Karl Müller-Schmied, Bruno Salomon, Peter Kirchner, Andre Ezersky, Raphael Michaelis, Kathrin Peskova, Elisa Dübetell und Lisanne Poethke. Besondere Verdienste hat sich Wolfgang Steudel erworben, der seit Jahren immer wieder zeitweise als Chorleiter einsprang. Er hat auch, gemeinsam mit der neuen Chorleiterin, Laura Constanze Bitter, die Lieder einstudiert, die zum Festkonzert erklingen. Alle Sängerinnen und Sänger freuen sich darauf denn: „Wo frohe Lieder schallen im Saaletal, da sind wir zuhause. Hoch, Lobeda!“

Wichtige Daten des Chors:

Gründung 1847 als Männergesangsverein: Schnell wurde der Chor ein bedeutender Träger des kulturellen Lebens in Lobeda.

In den Kriegs- und Nachkriegsjahren fand kein Chorsingen statt. Ab 1947 traf man sich zunächst heimlich wieder, da Vereine von der Besatzungsmacht nicht zugelassen waren.

1951 erfolgte die offizielle Neugründung des Gesangsvereins, 1952 gründete sich auch ein Frauenchor.

Beide Chöre schlossen sich 1955 zu einem gemischten Chor zusammen, der seitdem den Namen „Volkschor Lobeda 1847“ führt.

Seit 1990 ist der Chor Mitglied des Thüringer Sängerbundes.

Das Festkonzert in der Peterskirche Lobeda beginnt am Sonnabend, 24. September, 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.