Meine Meinung: Mal kurz verschnaufen

Thomas Beier zum Aufenthalt im öffentlichen Raum.

Thomas Beier, Redaktion Jena

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Für Fußgänger gibt es den Gehweg, wenn sie gehen wollen. Aber wo bleiben die Menschen, wenn sie stehen wollen? Besonders im Damenviertel ist das ein weit verbreitetes Problem, denn sieht man mal von den beiden Spielplätzen ab, fehlen eindeutig Bänke im Revier zum Ausruhen und Verschnaufen für vornehmlich ältere Menschen. Nicht jeder will sich da immer gleich ins Café setzen.

Ortsteile wie Wenigenjena, aber auch Lobeda und Winzerla sind da etwas besser dran, aber jenseits der Flaniermeilen erscheinen auch diese Stadtteile alles andere als perfekt für Fußgänger. Erstaunlich an dem Wohlfühlprogramm für Fußgänger im Damenviertel ist, wie weit eine Stadt mit vergleichsweise wenigen öffentlichen Geldern da kommt. Es geht um fünfstellige Beträge und nicht um 21 Millionen Euro, wie für den durchgehend vierspurigen Neubau der Ostumfahrung zwischen Angergymnasium und Kreuzung Fischergasse. Inwiefern da „Fußsteher“ auf ihre Kosten kommen, wird sich noch zeigen. Sitzmöbel an den Ampeln lassen sich ja zum Glück nachrüsten.

Und noch etwas lehrt das Beispiel Damenviertel, man muss dranbleiben an den Themen. Vor drei Jahren wurden Wünsche nach einem bespielbaren Gehweg noch belächelt. Demnächst ist es in der Nollendorfer Straße soweit. Jena macht sich auf den Weg.

Im Damenviertel Jena gibt’s bald Kurzzeitparken für Menschen

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