Rudolstadt. Etwa 300 Teilnehmer folgen einem Aufruf in den sozialen Netzwerken. Auseinandersetzung mit der Polizei gab es im Nachgang. Eine Demonstrantin hatte einen Hammer dabei.
Dem Aufruf in den sozialen Netzwerken, mit Kerzen ein Zeichen für Gleichheit und Gleichbehandlung zu setzen, folgten am Freitagabend in der Rudolstädter Fußgängerzone etwa 300 Teilnehmer. Sie versammelten sich zu einem stillen Protest gegen die Corona-Auflagen und eine mögliche Impfpflicht. Ein Teil der Menschen trug eine Maske, viele nicht. „Ich bin hier, weil ich nicht will, dass meine dreijährige Tochter geimpft wird“, sagte ein Teilnehmerin. Andere sprachen sich gegen die Impfpflicht und den Ausschluss Ungeimpfter vom öffentlichen Leben aus. „Es braucht kluge Wege aus der Pandemie, aber das ist nicht die Impflicht mit einem Wirkstoff, dessen Nebenwirkungen nicht ausreichend erforscht sind“, meinte eine Frau. Nach dem 30-minütigen Protest stellten viele Teilnehmer ihre Kerzen auf dem Marktbrunnen ab.